Kathinka

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Wenn Liebe durch den Magen geht ...

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Eintrag vom 31.08.2008

Als Hundehalter hat man es leicht, was die Frage des Fütterns betrifft: wofür gibt es schließlich Hundefutter?!

Man geht in den Futterladen und äußert dem Verkäufer seine Wünsche, der berät uns dann, welches Futter am Besten geeignet ist (schließlich kann man ja davon ausgehen, dass er weiß, was er da erzählt) und wir sind froh, etwas Gutes zum Fressen für unsern geliebten Vierbeiner gefunden zu haben. Das ist schließlich nicht schwer, oder?

Aber irgendwann kommt man dann doch auf die Idee sich mal anzusehen, was in dem Futter von Bello so drin ist. Mit der Futtertüte oder Dose in der Hand stehen wir nun da und lesen die Liste der Arbeitsstoffe durch: Getreide, Soja, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Vitamine, Mineral.... MOMENT: tierische Nebenerzeugnisse???? Was um Himmels Willen sind denn bitte tierische Nebenerzeugnisse?

Und spätestens wenn wir herausgefunden haben, was tierische Nebenerzeugnisse nun sind, fangen wir an daran zu zweifeln, dass der Verkäufer im Futterladen wirklich wusste, was er uns da verkauft hat. Denn was unter diesen Begriff fällt, sind all jene Teile des Schlachtiers, welche nicht als „Fleisch“ gelten: Haut, Hufe, Federn, Hörner, Hühnerköpfe- und füße, Wolle, Geschlechtsorgane, Därme und und und. Das heißt jetzt nicht, dass tierische Nebenerzeugnisse immer was schlechtes sein müssen, denn es könnte auch Leber, Herz oder Blut enthalten sein (auch die gehören dazu), aber eben nur könnte.

Und nun? Nun nehmen wir die Sache doch lieber selbst in die Hand. Aber wie?

Es werden Bücher gewälzt und gegoogelt bis das Kabel glüht. Es werden Zusammensetzungen und Analysen verglichen, Futtermittelhersteller ausgeschlossen die Tierversuche durchführen (ja, auch die gibt es) und irgendwann, ja irgendwann vielleicht, findet man ein Futter, dass den eigenen Ansprüchen nun gerecht wird.

Dieses Futter sollte idealerweise als Hauptbestandteil Fleisch, aber auch Innereien und Gemüse, jedoch keine Geschmacksverstärker, Farbstoffe und keinen Zucker enthalten. Kräuter und kaltgepresste Öle sind jedoch nicht schlecht.

Es gibt einige Futter, die diese Kriterien, die man nun gesetzt hat, erfüllen – doch: Qualität hat ihren Preis!
Das man die nicht zu Discounterpreisen bekommt ist klar, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste: teuer heißt deshalb noch lange nicht gut und nur weil uns irgendwelche Werbung das Beste für unseren Hund verspricht, bedeutet das nicht automatisch, dass es das auch ist.

Da ist man nun als Hundehalter selbst gefragt! Durch Recherche gelangt man, hat man sich durch die Massen von Angeboten gewälzt, schlussendlich doch ans Ziel: DAS Hundefutter zum vertretbaren Preis.

Oder es läuft ganz anders: Manch einer lässt sich auch auf eine besondere Art der Hundeernährung ein: die Rohfütterung.

Verbunden mit dem höheren Zeitaufwand bei der Vorbereitung und im Hinblick auf die Verantwortung der optimalen Ernährung, die dadurch auf den eigenen Schultern liegt, lassen sich jedoch viele davon abschrecken. Dennoch wächst die „BARF“-Gemeinschaft in Deutschland von Jahr zu Jahr.

Was ist nun so besonderes an diesem „BARF“?
Eigentlich ja nichts, denn es ist die Art, wie sich Wölfe seit Jahrtausenden ernähren: mit rohem Fleisch, Gemüse, Obst und Kräutern, welches sie aus den Mägen ihrer Beutetiere aufnehmen, und Knochen.

Aber warum werden immer mehr Hundebesitzer zu BARFern?
Die einen sind von dem Konzept „Back to the Roots – Zurück zum Ursprung“ überzeugt, die anderen haben vielleicht einen Hund, der im Laufe der Jahre ein Futtermittelallergie entwickelt hat (oder auch schon immer hatte), wieder andere tun es aus Kostengründen.

Zugegeben, man übernimmt einen großen Teil der Verantwortung für die ausgewogene Ernährung seines Hundes selbst, aber die Vielzahl an Büchern über dieses Thema und etliche Internetplattformen bieten genügend Raum für Information und Erfahrungsaustausch – im Zeitalter des World Wide Web steht kein BARFer allein da.

Und auch die Geldbörse kann durchaus vom BARFen profitieren. Hat man erst einmal seine Quellen zusammen, so ist man oft günstiger dran, als mit Fertigfutter.

Der Vorteil von BARF? - liegt doch klar auf der Hand: man weiß immer, was der Hund bekommt, die alte, braune Banane in der Obstschale findet endlich einen Abnehmer und landet nicht mehr auf dem Kompost und bei (chronisch) kranken Hunden kann man bewusst Nahrungsmittel vermeiden oder zu füttern um der Gesundheit unseres Lieblings nicht zu schaden oder sie zu fördern.

Bleibt die Frage, welche Art der Ernährung nun für den Hund das Richtige ist.
Pauschal kann man das nicht sagen, es kommt immer auf den Hund selbst und die Umstände an.
Am Ende bleibt die gute alte Weisheit: Probieren geht über studieren.
Stichworte: barf, futter, ernährung

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 26 Kommentare

visitorPremium
01.09.2008 08:22 Uhr
Ja, und passend dazu ein paar Themen bei Dogspot, die sich auch damit beschäftigen:

http://www.dogspot.de/forum/thema/656/9429?tid=656&action=showforum&p=0

http://www.dogspot.de/forum/thema/3871

http://www.dogspot.de/forum/thema/677

Lieben Gruß Tina
Jaska
03.09.2008 16:23 Uhr
Ich barfe meine Hündin seit einem halben Jahr und kann nur positives darüber berichten!

Der Aufwand, wo viele Besitzer davon abhält, roh zu füttern, ist seehr gering! Jaska ist schön schlank geworden, ist fit wie immer und es bekommt ihr sehr gut! Für mich persönlich gibt es nichts anderes mehr, ausser wir fahren in die Ferien oder ein verlängertes Wochenende weg, dann bekommt sie Trockenfutter, aber auch die Umstellung ist kein Problem!

Bei Fragen gebe ich gerne Auskunft

Lieben Gruss Claudia
sonja stein
03.09.2008 17:11 Uhr
hallo ich Barfe schon seit fast drei jahren , mein weißer Schäferhund wurde mit 8 monaten umgestellt da er sehr viel gebrochen hat auf das trockenfutter, ein jahr drauf war ich so fit das ich unseren Aussiwelpen vom ersten tag an wo sie bei uns war barfte und die blutwerte sind bei beiden bestens, meinTA ist begeistert.super fite hunde , glänzendes fell .
für zwei hunde ist es viel günstiger als trofu und zeitlich hält es sich auch in grezen.Aber die beseisterung der hunde wenn sie ihr futter bekommen ist unbezahlbar. beide hunde gehn im Hundesport.
lg Sonja
Gast
03.09.2008 17:27 Uhr
Ich bekoche meinen Hund seit Jahren, weil ich genau wissen will was er frisst. Huhn, Rind und Innereien dazu Gemüse und Nudeln oder Reis oder Haferflocken. Osbst isst sie roh. Der Unterschied von BARF und Selbstgekochtem zu Fertigfutter liegt auf der Hand und ist mir klar. Wo aber liegt der Unterschied zwischen Roh und Gekochtem? Ich bin dankbar für jede Aufklärung. LG. M.G.
Fenriswolf
03.09.2008 17:50 Uhr
Ich würde mal gerne wissen wieso Grazygirl auf wenig Rohproteine im Futter besteht? Rohprotein heisst Eiweiss und das bedeutet einfach nur hohen Fleischanteil im Futter. Proteine sind in keinem Falle schlecht?! Zuviel Fett im Futter schadet. Und wieso ist Rohfütterung nicht gesund? Schleichwerbung ist Mist
InaSylvia
03.09.2008 18:18 Uhr
@Fenriswolf: als Schleichwerbung ist das nicht anzusehen - solche Firmen, die sich eine artgerechte Herstellung von Tierfutter zur Aufgabe machen, müssen bekannter werden! DAS sind Alternativen zum Barfen, wer das eben nicht gerne machen will.
Meine Jessy hatte monatelang oft Magenübersäuerung mit Leckanfällen. Seit ich auf Futter von der Firma Reico umgestellt habe, geht es Jessy bestens! Und das erzähle ich gerne weiter!
lunatist
03.09.2008 18:23 Uhr
Also ich barfe auch, trotzdem gebe ich selten mal gutes Trockenfutter, wenn das Fleisch mal nicht schnell genug tauen wollte oder es ploetzlich ausgeht Aber dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass Rohfütterung nicht übertroffen werden kann Und ich habe mich wie sicher jeder der roh fuettert mit Tiernahrung auseinandergesetzt, obwohl ich keine Fachberaterin bin. NAJA...Jedem das seine und mir das meiste
curly00
03.09.2008 19:41 Uhr
Wenn ihr sogenannten Fachberater mal ein bisschen näher hinsehen würdet, was genau in diesem Futter drin ist und ein bisschen Ahnung was ein Hund benötigt, dann hättet ihr wahrscheinlich eine andere Meinung. Ich habe mir einmal den Spass gemacht und eine Dose Reico geöffnet. Der Inhalt stinkt furchtbar und meine Hunde bekamen auch tollen Durchfall darauf. Da geb ich lieber frisches Fleisch und weiss sicher, was meine Hunde bekommen.
Gast
03.09.2008 22:26 Uhr
Ok, ich oute mich jetzt mal - ICH BARFE NICHT! Und das ist gut so.
Wo nehmt ihr denn euer "Frischfleisch" her? Vom Öko-Bauern gleich um die Ecke? Oder aus dem Fleischerladen? Nehmt euch mal so ein Stück Fleisch, und geht mal zu einem Lebensmittelchemiker - Mein Wort, ihr werdet euren Hund nie wieder diese Anabolika-verseuchten Fleischreste geben! Unsere Rinder und Schweine werden heutzutage für die menschliche Ernährung schnellgemästet, und da ist garantiert nichts gesund dran. Mein Ciro hat nur einmal "Frischfleisch" bekommen, freilich abgekocht. Dennoch hat er sich danach die Seele aus dem Leib gekotzt. Er wurde apatisch, und hat dann drei Tage nichts gefressen. Tierarztdiagnose: Futtermittelvergiftung. Ich hatte noch Reste eingefroren, und hab sie prüfen lassen. Grauenhaft, was wir so als gesund erachten!
Danach habe ich wieder sein normales Futter gegeben, und er ist kerngesund! Was sind denn Tierische Nebenerzeugnisse?
Meint ihr etwa ein Wolf lässt zum Bsp. Hühnerfüsse oder Köpfe liegen? Sicher nicht. Das Problem ist, daß unsere Hunde mit dieser Bekocherei verweichlicht werden, die Verdauung verändert sich dadurch natürlich.
Mein Tierarzt hat mir jedenfalls abgeraten von diesem Genmanipuliereten Müll. Und ich fahre sehr gut damit.
Andron
04.09.2008 15:22 Uhr
Wir füttern nun seit knapp 6 Jahren den "Trocken-Müll" eines bekannten Discounters, greifen ab und an sogar auf die "Müll-Fleisch" Dosen dieses Disounters zurück und unglaublicherweise leben unsere beiden Jungs immer noch und erfreuen sich bester Gesundheit.
Für mich ist es wie mit jeder Modeerscheinung, ein Spleen der durch einen noch besseren Spleen irgendwann ersetzt wird.
Ich frage mich nur gerade ob es nicht auch für uns Menschen gesünder wäre noch im lendenschurz herumzulaufen, so wie
es die Herrchen & Frauchen besagter Wölfe taten?
Mahlzeit und nur meine Meinung!
Yvonne.H
05.09.2008 09:56 Uhr
@Ciro05: Und du meinst, im Trockenfutter wäre unbehandeltes, anabolikafreies Fleisch? Sicher, da kommt garantiert das ganz gute Zeug vom Bio-Bauern rein

Übrigens ist Barfen KEINE Modeerscheinung, die Futtermittelindustrie gibt es schließlich erst seit ungefähr kurz vor bzw. nach dem zweiten Weltkrieg. Vorher bekamen die Hunde alles, was so übrig blieb in den Familien. Trocken- und Dosenfutter sind aus u. a. Bequemlichkeit entstanden, vielleicht zu vergleichen mit unseren Packungen Miracoli usw. Trotzdem kocht man aber doch auch gerne richtig und verdammt das auch nicht, oder?

Letztendlich muss es aber jeder für sich selbst entscheiden, welche Fütterungsart für sich die Richtige ist. Und dazu gehört auch eine ganz große Portion Vertrauen an die Nahrungslieferer. Ich z. B. barfe auch, beziehe mein Fleisch über das Internet und bekomme es gefroren per UPS. Vertrieben wird es von einer Firma, die ganz klein angefangen und sich wegen der hohen Nachfrage stetig vergrößert hat. Auf mich wirkt alles sehr professionell und ich bin absolut zufrieden. Allerdings muss man sich natürlich auf die Aussagen auf der Homepage verlassen - das meinte ich mit Vertrauen. Nichts anderes machen die Leute, die sich im Supermarkt das Trockenfutter in den Warenkorb hiefen, auch.

Wir sind nun mal alle verschieden, wir ernähren uns ja auch recht unterschiedlich, wie z. B. FastFood, Fertigprodukte, Fleisch oder ohne Fleisch... Hauptsache, das Bauchgefühlt stimmt!
Gast
11.09.2008 14:23 Uhr
@Andron:
Ich weiß nicht auf welchen Komentar Du Dich beziehst. Wenn's meiner ist, hast Du ihn mißverstanden.
Ich füttere seit meinem Fiasko mit dem Frischfleisch auch wieder Trocken-Nass Mischung. Seitdem geht's meinem Kumpel gut, und jeden Tag besser.
Ich stimme Dir also 100%ig zu. Barfen kommt für mich nicht mehr in Frage.
Gast
11.09.2008 14:34 Uhr
@Yvonne H.
Nein, sicher ist im Trocken-, und Dosenfutter vom Discounter kein Biofleisch drin. Der Vergleich hinkt.
Ich meinte nur, daß verschiedene "Barfer" felsenfest der Meinung sind, daß ihre Fütterungsmethode gesünder ist als die herkömmliche mit Trocken-Nass Mischung.
Du hast recht mit Deiner Meinung, jeder sollte für sich selbst entscheiden. Schlussendlich ist das ja auch eine Frage des Geldbeutels und der Zeit. Ich hätte gar nicht die Zeit, mich Stundenlang in die Küche zu stellen, und meinen Kumpel zu bekochen. Ich arbeite 12 Stunden am Tag (bzw. Nacht). Bin Hundeführer beim Sicherheitsdienst. Ich bin somit 14-15 Stunden ausser Haus. Wenn ich Heimkomme, wird als erestes der Hund versorgt, dann ich. Schlafen tu ich nur 6-7 Stunden.
Dann muß ich mich schon wieder fertig machen. Da bleibt keine Zeit für Experimente.
InaSylvia
14.09.2008 23:25 Uhr
Buchtipp: "Katzen würden Mäuse kaufen"
Zoominus
16.10.2008 17:38 Uhr
Also ich wollte nur mal loswerden, dass es auch sehr gute Trockenfutterhersteller gibt siehe Josera!
KathinkaPremium
17.10.2008 10:31 Uhr
Ja, es gibt auch gute Trockenfutter, aber leider gibt es mindestens genausoviele, wahrscheinlich eher doppelt so viele nicht gute Trockenfutter.
Gast
02.11.2008 23:03 Uhr
Ich gehöre zu den Unwissenden und habe keine Ahnung was barfen ist. Und wo liegt der Unterschied zum Frischfleisch. Und Noch was; woher weiss man welche Menge der Hund am Tag braucht?Danke für Jnfos
Lea_Judy
03.11.2008 21:56 Uhr
Ich habe bis jetzt alles ausprobiert Nassfutter, Trockenfutter und jetzt barfen. Hintergrund war, dass meine Hündin an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet und trotz der immer gleichen Futtermenge an Gewicht zu gelegt hat. Habe zu diesem Zeitpunkt nur Nassfutter verwendet. Der TA riet mir zu einer Umstellung auf Trockenfutter. Der Nachteil war, dass sie aufgrund des Trockenfutters vermehrt Durst bekam und dazu folgte noch ein dicker Bläh-Bauch nach dem fressen. Gewicht hat sie trotzdem nicht verloren.
Nach langem überlegen, da es ja doch die erste Zeit sehr aufwendig ist und man sich erstmal in die ganze Thematik einlesen muss, habe ich mich zum barfen entschieden.
Und ich muss sagen, dass ich über das Ergebnis erstaunt bin. Der Bläh-Bauch ist verschwunden, kein vermehrter Durst mehr, das Fell sieht super aus und Gewicht hat sie auch schon verloren. Im Großen und Ganzen wirkt der Hund viel agiler.
Für die Zubereitung benötige ich so ca. 5-10min pro Tag. Das eingefrorene Fleisch lege ich einen Tag vorher in den Kühlschrank zum auftauen. Wenn ich nach Hause komme, kommt Gemüse, Obst, Öl usw. in den Mixer noch kurz abwiegen und fertig. Wenn man seine Fleischquellen (z.B. Schlachter, Internet) gefunden hat , wird man merken das es nicht so aufwendig ist wie man immer denkt.
Vom finanziellen her macht es für mich keinen großen Unterschied z.B. 1Kg Kopffleisch oder Mischfleisch ca. 1.60€ im Tierladen, damit komme ich zwei Tage für zwei Hunde aus, Preis pro Hund pro Tag 0,40 € + Gemüse und Obst was man eigentlich auch immer daheim hat.
Aber wie oben schon erwähnt, muss es jeder selbst entscheiden wie und was er füttert. Ich für meinen Teil bin froh die Entscheidung zu barfen, getroffen zu haben.
CoraSchatten
06.01.2009 19:13 Uhr
Wir haben unseren Labrador auf Reico umgestellt (Trockenfutter) und ihr geht es gut. Sie hat endlich an Gewicht verloren und pupst nicht mehr so viel.
Monerle
10.01.2009 20:40 Uhr
Ich füttere meinem jacky seit 2 Jahren Trockenfutter, das erste Jahr war es Eukanuba, er hatte Hautjucken und weichen Stuhlgang, als er endlich 1 Jahr wurde hab ich auf Markus Mühle umgestellt (es ist für Welpen wegen überhöhtem Calciumgehalt nicht geeignet). Seit er Markus Mühle bekommte geht es im gut, ich backe im fast alle Leckerli selber und koche im auch ab und zu Fleisch und Reis.
Vielleicht bin ich ja minderbemittelt, aber ich find barfen total blöd, diese komische krankheit (Aujez... blabla; ich weiß nicht wie mans schreibt) ist auch schon von rohem Rindfleisch verursacht worden, ganz pervers find ichs rohes Hühnerfleisch zu geben, ich würde ein Holzbrett wo rohes Huhn drauf war wegwerfen und tausende geben ihrem Hund rohes Hühnerfleisch: Ganz idiotisch find ichs zu sagen Frolic ist doof wegen Farb und Konservierungsmittel , aber Innereien roh Sind super oder was!!!! Wie doof ist das denn? ich ess selber keine Innereien höchsten 2 mal im jahr, aber so nem armen Hund kann mans ja geben. Schwachsinn. Und wer denkt das gewolftes Fleisch nur das beste enthält.....
Wenn ich mir die Shops anschau, wie billig die ihren rohen Fleischmüll verkaufen, daß muß ja gut sein- IRONIE.

Grundsätzlich find ich aber jeder soll füttern was er denkt, es wird soviel Theater um Tiernahrung gemacht, jedes 2. Kind ist zu fett und sieht aus wie ein Schwein wegem Junkfood!!!!
Ich hol mir jetzt ein Bier und Chips.
Prost- Mahlzeit!!!!
Männlein
27.01.2009 16:17 Uhr
@Andron
Du bezeichnest rohes Fleisch füttern als "Modeerscheinung"? Das ist haarsträubend. Ist nicht eher das Fabrikfutter eine Modeerscheinung - falls man dies Wort überhaupt in dem Zusammenhang benutzen sollte... Lendenschurz für Menschen? Also wirklich; denke doch mal nach, bevor du solche Vergleiche ziehst. Es gibt für einen Hund nichts besseres als Fleisch. Und wenn du die Evolution des Menschen mit der Fütterung des Hundes vergleichst, vermenschlichst du wohl deine Hunde auch dementsprechend. Sehr bedenklich...
Männlein
27.01.2009 16:19 Uhr
@grazygirl
Lobenswert, wie du die Marke, die du verkaufst, hier verteidigst. Frage mich gerade, was "grazy" bedeuten soll...
Männlein
27.01.2009 16:22 Uhr
@ciro
Falsch verstanden: Barfen bedeutet, das Fleisch ROH zu füttern... und noch was: Mein Hund bekommt das Fleisch aus der Metzgerei, in der ich mein eigenes auch kaufe: Bio-Metzger!!!
Lucky1965
21.03.2009 23:25 Uhr
Hallo
ich habe das Problem nicht , ich kaufe über Internet mein Hund Futter und brauche mich nicht damit ab schleppen .
Da ich selber ein online shop habe für Hunde und katzen . Und unser Hund ist verrückt danach und da ist keine chemie ode andere sachen drin . Das Hunde Futter besteht aus reinen Natur Protukte .
Wenn du neugierig geworden bist , dann melde dich mal ! ich würde dir auch gerne weiter helfen wenn du möchtest .

Lg Lucky1965
Lars73Premium
26.03.2009 22:56 Uhr
OH Gott - die Barf Gemeinde und Trockenfuttergemeinde und Feuchtfuttergemeinde... Ein alter Kampf... Ich hasse es. Ich gebe Trockenfutter! Barfen habe ich mich ausführlich drüber informiert (und nicht nur die Halbwahrheiten, sondern auch die richtigen Dinge). Auch mit VERSCHIEDENEN Ärzten gesprochen - und last but not least die Ausgaben verglichen.

Insgesamt ist für mich das Trockenfutter einfacher, gesünder und günstiger.

Und trotzdem wer barfen will und es richtig macht, soll es auch tun! Den einen überzeugt man sowieso nicht von den anderen... Ach und die Tierfutterberater hier... sehr schön... Da ihr schon auf die Masche der Firmen hereingefallen seit, wo nur einige wenige am Vertrieb richtig verdienen, kann ich euch nicht glauben, dass ihr das Futter auch richtig bewertet...

Gruß

Lars
luca+sammy
25.05.2009 22:31 Uhr
Also..Loban die, die barfen! Ihr macht Euch auf jeden Fall schon mal Gedanken über eine Artgerechte Ernährung! dennoch kann ich auch diejenigen verstehen, die es lieber mit TroFu erreichen wollen. Und da kann ich Crazygirl nur zustimmen. Dieses Futter enthält einen erheblich höheren Fleischanteil als die meisten Industriemarken.
Und zu den Hundehaltern, die von Durchfall reden...die Umstellung auf so hochwertiges Futter muss der Hundemagen aucherstmal verdauen.Erst Recht, wenn´s von TroFu auf NaFu geht. Und stinken tut´s nun wirklich nicht!!! Im Gegenteil-riecht lecker!
Und noch zu guter Letzt: muss man Vertrieb nur schlecht machen, wenn man entweder selbst daran gescheitert ist oder keine Ahnung von den Möglichkeiten hat.
Also - REICO ist ein gutes (sehr hochwertiges Futter), was durch das mineralische Gleichgewicht sich vom Markt abhebt. Ich habe sehr gute Erfahrung damit gemacht und empfehle es erfolgreich im Bekanntenkreis weiter.
Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung!
MfG
Ulli

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