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Hier schreibt Rosi, die Hundereporterin...!

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Eintrag vom 18.04.2015

Hallödeli zusammen!

Ich bin die Rosi, eine echt coole Socke aus dem sonnigen Spanien. Am 11.4.2015 wurde ich von meiner Tierschutzmama Eva in eine Reisebox gesetzt und mit dem Auto nach Deutschland geschickt. Es waren noch mehr Kumpel mit im Wagen, doch konnten wir während der Reise nicht zusammen spielen, schade...

Ich wurde von meiner neuen Mama und dem Papa abgeholt. Puh, da waren so viele fremde Geräusche und Gerüche, dass ich tierisch Angst hatte und mich am liebsten irgendwo verstecken wollte. Mama setzte mich im Auto in mein frisch gemachtes, neues Bettchen und legte mir den Sicherheitsgurt an. Danach ging sie um den Wagen herum, weil sie hinten bei mir sitzen wollte. Tja, Leute, die Zeit habe ich genutzt, um mich aus meinem Geschirr zu pellen und unter dem Sitz von Papa abzutauchen. Mama war ganz schön überrascht und brauchte fast 10 Minuten bis sie mich mit Leckerchen zum Auftauchen und von dem Platz neben sich überzeugt hatte. Die 200 km Heimreise habe ich dann aber entspannt und mit reichlich Krabbeleinheiten von Mama geschafft.

Zu Hause angekommen, bin ich zunächst durch das ganze Haus gewuselt und entdeckte bei der Gelegenheit meine fünf (!) Bettchen in verschiedenen Räumen. Ich wusste, dass ich diese nicht brauchen würde, weil ich bisher im Bett schlafen durfte, was ich auch hier nicht zu ändern gedachte. Hm, doch da habe ich die Rechnung ohne Mama gemacht... Ich hörte, wie meine Zwei sagten, dass ihr Boxspringbett (hä, was ist das denn?) hundeungeeignet sei. Hallo – geht’s noch? Mit zügigem Anlauf sprang ich mitten aufs Oberbett – von wo ich so schnell wieder unten war dass ich es kaum glauben konnte, weil Mama das fiese Wort „Nein“ benutzt hat... Am Abend besaß sie sogar die Frechheit und machte mir die Tür vor der Nase zu. Ich war empört, was ich zunächst durch leises Jammern zum Ausdruck brachte. Null Reaktion. Meinen zunehmenden Frust zeigte ich dann durch steinerweichendes Jaulen und „Anklopfen“ – immer noch keine Reaktion. Das machte mich echt sauer und ich ließ einen kräftigen Beller los – was zu einem lauten „Bumm“ gegen die Türinnenseite und einem noch energischeren „Nein“ führte. Oha, es blieb mir nur noch die Auswahl eines der fünf Betten... Ich habe inzwischen schweren Herzens akzeptiert, dass das große Bett nicht für mich ist und liege jetzt nachts immer heimlich im Bad im Wäschekorb, weil der so toll nach Mama und Papa duftet. Das ist gleich neben dem Schlafzimmer, und ich höre morgens wenn Mamas Wecker klingelt – juchhuuu, gleich kommt sie da raus und ich habe sie wieder für mich!

Unser erster Gang ist in den Garten, wo ich meine Toberunde habe, Kleinigkeiten erledige, während Mama die Zeitung am Tor abholt. Dann wird das Frühstück für die Zweibeiner vorbereitet und Papa steht auf (wird von mir gebührend begrüßt). Ich dachte, dass ich mit auf die Küchenbank gehöre, um alles im Blick zu haben und vielleicht etwas abzustauben, doch Mama setzte mich in mein Bettchen neben ihrem Essplatz und machte mir klar, dass ich dort bleiben soll. Ist ja schon gut – Menno, nimmt sie alles genau...

Nach ihrem Frühstück bereitet mir Mama meines vor. Wenn es an meinem Essplatz steht, muss ich noch davor sitzen und warten, bis Mama „Essen!“ sagt. Voll doof, doch was tut man nicht alles, seufz. Dann gibt es noch Trockenfutter, das ich mir sorgfältig über den Tag verteile – man will ja schließlich ab und zu was zwischen die Zähne kriegen...

Mittags und abends gibt es dann noch getrocknetes Hühnchenfleisch. Ich kannte vorher nur meinen Namen, „Komm“ und „Nein“. Jetzt schaffe ich locker „Sitz“ und „Pfötchen“. Heute beginnt Mama mit „Down“ – und so geht es langsam weiter. Mal ehrlich – langsam finde ich Spaß an dem Geübe, weil es mir meine Ration Hühnchenfleisch verschafft. Alles Andere ist mir völlig wurscht.

So, das war mein erster Bericht. Wenn ihr mögt, werde ich weiter schreiben, wie ich es in meinem neuen Zuhause angetroffen habe – vielleicht will sich ja jemand ein Beispiel an mir nehmen...? Wenn niemand reagiert, behalte ich das allerdings für mich, da bin ich konsequent... Für heute liebe Grüße von eurer Rosi

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