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Tun Hunde in der Dunkelheit mehr Verbotenes?

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Eintrag vom 02.08.2016

Unglaublich aber wahr! In der Dunkelheit lassen sich Hunde tatsächlich viel häufiger zu Verbotenem hinreisen und Umgehen eher die Verbote des Menschen. Doch warum ist das so?

Studie von Juliane Kaminske ergibt Aufschlussreiches!

Es wurde eine Studie an 42 Hündinnen und 42 Rüden durchgeführt unter der Beteiligung der Universität Portsmouth und dem Max-Planck-Institut. Die Studie brachte zwei Ergebnisse. Einerseits spielen die Lichtverhältnisse eine große Rolle für das Hundeverhalten. Anderseits können Hunde die Aufmerksamkeit ihrer Bezugsperson sehr gut einschätzen.

Der Versuch:

Alle Hunde hatte die gleichen Versuchsbedingungen. Zunächst wurde ein Leckerbissen wurde auf den Boden gelegt. Der Versuchsleiter machte dem Hund klar deutlich, dass es nicht gefressen werden darf. Anschließend entfernte sich diese Person weg, blieb aber im Raum. Bei jeder Durchführung wurden die Lichtverhältnisse verändert und es wurde immer dunkler im Raum. Manchmal war nur das Futter beleuchtet und manchmal nur der Versuchsleiter.

Das Ergebnis:

Bei totaler Dunkelheit waren die Hunde fast immer unartig und futterten das Leckerli einfach weg. Bei hellem Licht zögerten sie eine längere zeit, bevor sie sich in die Nähe des Leckerlis trauten.

Wenn der Versuchsleiter beleuchtet war, hielten sich die meisten Hunde an die Anweisung und rührten das Leckerli nicht an. Wenn der Mensch den Raum verließ dauerte es häufig nur eine kurze Zeit bis das Leckerli, trotz Verbot verspeist wurde.

Erkenntnis:

Daraus wurde geschlossen, dass Hunde ihre Bezugsperson sehr genau im Blick haben und wissen, wann der Mensch auf sie achtet und wann sie ungestört ihren Kopf durchsetzen können! Eine wahnsinnig spannende Erkenntnis!


Mehr dazu unter planethund.de

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 2 Kommentare

Baily Roadrunner
15.12.2016 21:48 Uhr
bei meinem Hund hätt´s keine Dunkelheit gebraucht und das Leckerli wär in Nullkommanix weg...
Veradahl
15.11.2017 07:05 Uhr
Mein Hund liebt Leckerli über die Maßen, wo immer er eins ergattern kann, ist er dabei.Das gefällt mir wiederum gar nicht, denn oft steht für die Katze bestimmtes Hartfutter über Nacht da oder unser Igel hat sich sein Futter noch nicht geholt.
Jetzt habe ich bewusst damit begonnen , ihm seinen Futternapf vor die Nase zu setzen, ihm ein "Sitz" anzusagen, zu warten und erst nach "Nun friss", darf er das Futter anrühren. Ich lasse ihn auch in's "Platz" gehen, lege Leckerli auf seine Pfoten und sage"Nein", dann darf er sie nicht berühren, muss mich anschauen, ich warte ca.2-3 Minuten, dann gebe ich die Leckerli frei mit"Nun friss".Diese Übungen haben dazu geführt, dass er unterwegs erst mich anschaut und auf die Freigabe von Fressbarem wartet. Ich kann ihn auch sofort von Undefinierbarem unterwegs wegholen mit einem"Nein". Katzen- und Igelfutter bleiben nach einem"Nein" unberührt. Allerdings muss ich immer zumindest in Hörweite sein, sonst nimmt er es doch. Wenn er sich allein wähnt, zählt alles nicht mehr.

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