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Anti-Giftköder-Training rettet Hundeleben

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Eintrag vom 14.07.2016

Tödliche Happen


Anti-Giftköder-Training rettet Hundeleben



Hannover, 11. Juli 2016. Sie sind mit Rasierklingen, Glasscherben oder Nägeln gespickt, enthalten Ratten- oder haushaltsübliche Gifte: Giftköder, bewusst ausgelegt, um Hunden zu schaden. Ein Phänomen, das mittlerweile so verbreitet ist, dass Hundeschulen in ganz Deutschland mit Anti-Giftköder-Trainings darauf reagieren.

Diese Maßnahme unterstützt die AGILA Haustierversicherung in Partner-Hundeschulen: „In den von uns gesponserten Kursen lernen Hunde, dass die potenzielle ‚Beute‘ nicht zum Fressen da ist, sondern angezeigt, abgegeben oder gar nicht erst aufgenommen wird“, erläutert AGILA-Experte Sven Poplawski das Ziel des Trainings.

Die Kurse umfassen meist zwischen drei und fünf Einheiten. Marie-Louise Kretschmer, Hundetrainerin aus Wiesbaden und Kooperationspartnerin von AGILA, beschreibt: „Bei mir erhalten die Mensch-Hund-Teams zunächst Einzelunterricht. Wenn der Hund das Prinzip verstanden hat, üben wir in der Gruppe. Die Hunde müssen lernen, sich auch wenn sie abgelenkt sind, richtig zu verhalten.“ Um Hunde von klein auf daran zu gewöhnen, während des Spaziergangs nichts vom Boden aufzunehmen, empfiehlt Marie-Louise Kretschmer, bereits mit Welpen und Junghunden im Alter von sechs oder sieben Monaten die Kurse zu besuchen. Doch auch ältere Fellnasen können lernen, gefährliche oder unerwünschte Fundstücke zu ignorieren – nicht immer müssen es Giftköder sein, auch verschimmelte Lebensmittel oder Aas sind nach dem Training tabu. „Ganz wichtig ist es, zwischen den einzelnen Übungseinheiten auch zu Hause mit dem Hund zu trainieren“, betont Kretschmer. Nur so zeigt das Training eine dauerhafte Wirkung.

Am stärksten gefährdet sind laut einer Statistik der App „Giftköder-Radar“ Hunde in Großstädten. Hier werden besonders viele Köder ausgelegt. „Leider gibt es immer noch viele Hundebesitzer, die den Kot ihres Tieres nicht entfernen. Damit ziehen sie den Zorn ihrer Mitbürger auf sich. Manche von diesen wehren sich dann, indem sie den Hund über die Giftköder angreifen“, erklärt Marie-Louise Kretschmer.

Auch die Hannoveraner Hundetrainerin Michaela Wolf bietet die von AGILA unterstützten Kurse an. Sie weiß, dass es oft schwierig ist, die Vergiftung durch einen Köder als solche zu identifizieren: „Die Symptome für eine Vergiftung sind sehr vielfältig - von Durchfällen und Erbrechen über Blutungen aus Körperöffnungen bis hin zu neurologischen Symptomen.“ Wichtig ist, umgehend einen Tierarzt aufzusuchen, wenn der Hund draußen einen vermeintlichen Köder verschluckt hat. „Wenn möglich, sollte der Hundehalter dem Tierarzt eine Probe des Köders mitbringen“, rät Michaela Wolf. „Nur so kann der Arzt gezielt behandeln.“




Hundetrainer, deren Anti-Giftköder-Kurse AGILA bezuschusst, finden Halter auf www.agila.de unter dem Suchbegriff " Giftköder".

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