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Kastration bei Hündinnen wirklich notwendig?

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Eintrag vom 04.08.2015

Bei der Kastration bei Hündinnen werden Gebärmutter und Eierstöcke entfernt. Normalerweise wird dies gemacht, weil eine Gebärmutterentzündung oder ein Tumor vorhanden ist. Doch heutzutage ist der Großteil der Patientinnen kerngesund!

Warum werden sie dann trotzdem operiert?

Viele Tierärzte reden ihren Besitzern ein, dass diese Operation spätere Krankheiten wie Entzündungen der Gebärmutter oder Mammatumoren vorbeugt.

Manche Onlineseiten von Tierarztpraxen heißt es, dass jede vierte Hündin, die nicht vor der 2. Läufigkeit kastriert wurde, diesen Krebs bekommt. Da dies ein ziemlich hohes Risiko ist, bewahren viele Halter ihre Lieblinge.

Doch diesen Zahlen sind einfach falsch!

Die Hälfte aller Mammatumoren bösartig! Auch wurde die Auswahl der Hündinnen in keiner Studie festgelegt worden!

Klar, kann die Operation medizinisch sinnvoll sein, aber dies gilt längst nicht für alle!

Manche Untersuchungen deuten sogar darauf hin, dass diese Operation andere Krebsarten begünstigen. Beispielsweise Knochentumore oder Tumore, die vor allem die Milz befallen. Aber diese Untersuchungen haben keine Sicherheit.

Sinnvoll wäre eine Kastration, wenn in der Familie sich Mammatumore häufen oder wenn die Hündin oft unter Scheinschwangerschaft leidet.


Quelle: www.sueddeutsche.de

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