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Nass, nasser, Hunde

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Eintrag vom 07.08.2015

Mit Hund zu schwimmen ist wie gegen ein Tretboot anzutreten. Nur nicht so groß ... aber der Effekt ist derselbe; Chaos, Panik, Verletzungen erster und zweiter Kategorie. Wenn Blut das Wasser rot färbt, ist es Zeit, nach Haus zu gehen.
Hundepaddeln, diese harmlos klingende Umschreibung eines vor Spaß und/ oder Panik paddelwütigen Vierbeiners - ein wahrer Euphemismus - ist als gefährliche Sportart einzustufen. Hunde haben auch Krallen, ja und meist ziemlich große und kräftige, Und ja, gänzlich unbekleidete oder nur von dünnem Bademodenstoff geschützte Hautpartien müssen darunter leiden - immer wieder. gern auch jedesmal an der gleichen Stelle ... Narbengewebe kann sexy sein, muss aber nicht ...
Seitdem ich den Anfangsbuchstaben meines wasserirren Vierbeiners in die Haut geritzt bekommen hatte, achtete ich peinlich genau darauf, genügend Abstand zu ihm im kühlen Nass zu haben. Ich rannte vor oder blieb kühl kalkulierend hinter ihm zurück, während ich kurz zuvor raffiniert angetäuscht hatte, mit ihm zusammen in den See zu hüpfen.
Aber - Hunde sind extrem anhänglich und so liebte es meiner, mich quer am Ufer entlang zu verfolgen, ich hörte schon hinter mir das Platsch, Platsch und konnte bereits förmlich die Pfoten auf Rücken und Beinen spüren, die mich gleich für immer zeichnen würde. ich schwamm schneller als Franzi damals ... Zumindest kam es mir so vor. Doch mein Fellbündel ist klug und so schnitt es mir den Weg ab .. das Ende vom Lied, ich nahm ihn Rettungsschwimmer-mäßig mit bis zum Ufer. Es gab (fast) keine Verletzten ...

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