Cora hat sich toll entwickelt :) bzw. Wie Cora lernte sich wieder mit anderen Hunden zu vertragen.
zu Chirous BlogübersichtEintrag vom 04.06.2011


Cora ist jetzt wieder ganz lieb zu anderen Hunden. Früher hatte sie wirklich Probleme gehabt beim Erstkontakt. Jetzt gibt es höchstens nur noch ein paar Kabbeleien.
Wie habe ich es angestellt?
1. Ich habe gemerkt, dass Cora super auf anbellen reagiert. Wenn ich sie anbelle hört sie sofort auf mit dem was sie tut ^^.
Natürlich funktioniert auch anbrüllen, aber anbellen, wenn man gut bellen kann
funktioniert denke ich besser ^^.
2. Ich bin in eine Stadt mit sehr vielen Hunden gegangen und beim Vorbeilaufen an den anderen Hunden habe ich mich immer zwischen Cora und den anderen Hunden gestellt.
3. Ich habe Cora durch kurzes Anbellen erklärt, wenn sie Leinenaggression zeigte, dass das nicht gewünscht ist und habe sie gelobt, wenn sie den anderen Hund nur ansah und ruhig blieb.
4. Ich habe dann einen HundetrainerIn gesucht um direkte Hundekontakte zu trainieren, wobei sich rausstellte, dass ich Coras Aggression bei Erstkontakten, durch mein mittlerweile ängstliches Verhalten, direkt beeinflusste (Also Aggression heißt hier Zwicken. Ich bin so Froh, dass sie nie Gebissen hat.)
Cora wollte mich also beschützen.
5. Ich musste an meiner inneren Haltung arbeiten und lockerer mit Hundekontakten umgehen. Das heißt, ich schaute mich nach Hunde in Coras größen um und fragte was für ein Typ der andere Hund ist. Wenn die Besitzer sagten ihr Hund ist ruhig und ausgeglichen, lies ich Cora mit den anderen Hund zusammen.
Meine wichtigste Aufgabe hierbei, war es den Hundekontakt zu ignorieren und Cora ihr Ding machen zu lassen.
Natürlich konnte die Stimmung auch mal umschlagen, aber durch mein Training in der Stadt, wusste dann Cora wenn ich Belle bzw. sehr laut werde, dann muss sie aufhören. Sie lies dann vom anderen Hund ab und ich konnte sie dann anleinen.
Achtung: Es gibt natürlich eine Grenze, wo Lautwerden die Aggression beider streitenden Hunde auch steigert, insbesondere wenn Herrchen oder Frauchen in direkter Nähe ist.
Gründe weswegen die Stimmung umschlagen konnte, waren:
- hinten angeschnüffelt zu werden.
- zu langes anstarren
- der andere Hund bedrängt sie
6. Eines Tages bemerkte ich wie Cora ganz interessiert beim Tierarzt vor der Praxis im Garten einen Hundekontakt zwischen zwei Hunden beobachtete. Die beiden beschnüffelten sich zuerst am Gesicht und dann ganz normal hinten. Das war ein entscheidender Moment für Cora, da sie dann auch wieder erlaubte andere Hunde an ihr hinten schnüffeln zu lassen.
Also andere friedliche Hundekontakte zu beobachten ist sehr sehr wichtig. Das funktioniert natürlich besser, wenn wie hier andere Hunde nicht mehr als direkte Gefahr gesehen wird.
7. Regelmäßige Besuche in der Gruppenstunden beim Hundetrainer festigte Coras neu erlerntes bzw. wiedererlerntes Verhalten.
Voila ein paar Monate später ist Cora ein normaler ausgeglichener Hund. Und sie anbellen bzw. laut werden,weil sie sich mit einem anderen Hund kabbelt, funktioniert immer noch.
Insbesondere weil dann auch der andere Hund aufhört^^ (Wenn man den Dreh heraus hat
)
8. Und wenn sie an der Leine mal durch einen anderen Hund gestresst ist,weil sie nicht hindarf, hilft auch statt sie Anbellen einfach mal sich neben sie knien und sie streicheln. Getreu Astrid Lindgren: Die Aggressionen von Hunden muss man hinausstreicheln
9. Auch Hundekontakte an der Leine sind jetzt kein Problem mehr, solange die Leine nicht angespannt ist und locker. Aggressionen entstehen ja in der Regel, wenn man seinen Hund an der Leine wegzieht.
10. In der Regel lobe ich Cora auch mal überschwenglich
Sie ist ja auch so süß 
Viele Grüße,
Chirou und Cora
P.S.: Wenn ihr Erstkontaktprobleme mit euren Hunden habt oder hattet, würde es mich freuen zu lesen, wie ihr es in den Griff zu bekommen versucht oder in Griff bekommt habt.
Wie habe ich es angestellt?
1. Ich habe gemerkt, dass Cora super auf anbellen reagiert. Wenn ich sie anbelle hört sie sofort auf mit dem was sie tut ^^.
Natürlich funktioniert auch anbrüllen, aber anbellen, wenn man gut bellen kann
2. Ich bin in eine Stadt mit sehr vielen Hunden gegangen und beim Vorbeilaufen an den anderen Hunden habe ich mich immer zwischen Cora und den anderen Hunden gestellt.
3. Ich habe Cora durch kurzes Anbellen erklärt, wenn sie Leinenaggression zeigte, dass das nicht gewünscht ist und habe sie gelobt, wenn sie den anderen Hund nur ansah und ruhig blieb.
4. Ich habe dann einen HundetrainerIn gesucht um direkte Hundekontakte zu trainieren, wobei sich rausstellte, dass ich Coras Aggression bei Erstkontakten, durch mein mittlerweile ängstliches Verhalten, direkt beeinflusste (Also Aggression heißt hier Zwicken. Ich bin so Froh, dass sie nie Gebissen hat.)
Cora wollte mich also beschützen.
5. Ich musste an meiner inneren Haltung arbeiten und lockerer mit Hundekontakten umgehen. Das heißt, ich schaute mich nach Hunde in Coras größen um und fragte was für ein Typ der andere Hund ist. Wenn die Besitzer sagten ihr Hund ist ruhig und ausgeglichen, lies ich Cora mit den anderen Hund zusammen.
Meine wichtigste Aufgabe hierbei, war es den Hundekontakt zu ignorieren und Cora ihr Ding machen zu lassen.
Natürlich konnte die Stimmung auch mal umschlagen, aber durch mein Training in der Stadt, wusste dann Cora wenn ich Belle bzw. sehr laut werde, dann muss sie aufhören. Sie lies dann vom anderen Hund ab und ich konnte sie dann anleinen.
Achtung: Es gibt natürlich eine Grenze, wo Lautwerden die Aggression beider streitenden Hunde auch steigert, insbesondere wenn Herrchen oder Frauchen in direkter Nähe ist.
Gründe weswegen die Stimmung umschlagen konnte, waren:
- hinten angeschnüffelt zu werden.
- zu langes anstarren
- der andere Hund bedrängt sie
6. Eines Tages bemerkte ich wie Cora ganz interessiert beim Tierarzt vor der Praxis im Garten einen Hundekontakt zwischen zwei Hunden beobachtete. Die beiden beschnüffelten sich zuerst am Gesicht und dann ganz normal hinten. Das war ein entscheidender Moment für Cora, da sie dann auch wieder erlaubte andere Hunde an ihr hinten schnüffeln zu lassen.
Also andere friedliche Hundekontakte zu beobachten ist sehr sehr wichtig. Das funktioniert natürlich besser, wenn wie hier andere Hunde nicht mehr als direkte Gefahr gesehen wird.
7. Regelmäßige Besuche in der Gruppenstunden beim Hundetrainer festigte Coras neu erlerntes bzw. wiedererlerntes Verhalten.
Voila ein paar Monate später ist Cora ein normaler ausgeglichener Hund. Und sie anbellen bzw. laut werden,weil sie sich mit einem anderen Hund kabbelt, funktioniert immer noch.
8. Und wenn sie an der Leine mal durch einen anderen Hund gestresst ist,weil sie nicht hindarf, hilft auch statt sie Anbellen einfach mal sich neben sie knien und sie streicheln. Getreu Astrid Lindgren: Die Aggressionen von Hunden muss man hinausstreicheln
9. Auch Hundekontakte an der Leine sind jetzt kein Problem mehr, solange die Leine nicht angespannt ist und locker. Aggressionen entstehen ja in der Regel, wenn man seinen Hund an der Leine wegzieht.
10. In der Regel lobe ich Cora auch mal überschwenglich
Viele Grüße,
Chirou und Cora
P.S.: Wenn ihr Erstkontaktprobleme mit euren Hunden habt oder hattet, würde es mich freuen zu lesen, wie ihr es in den Griff zu bekommen versucht oder in Griff bekommt habt.
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