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Wenn Hunde zum Blutspenden gehen

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Eintrag vom 07.09.2016

Für uns Menschen ist es keine Besonderheit mehr, unser Blut für andere zu spenden.
Doch hast Du schon einmal von den sogenannten „Hundeblut-Spenden“ gehört?

Das Prinzip ist eigentlich das Gleiche, wie bei uns Menschen. Hunde können mit ihrem gespendeten Blut anderen Hunden helfen oder ihnen gar das Leben retten. Da dies in Deutschland immer populärer wird, gibt es schon zahlreiche „Hundeblutbanken“, die das Blut vermitteln.



Wieso sollte mein Hund spenden?

Zahlreiche Gründe, wieso immer wieder Spenderblut gebraucht wird.
-Ein Hund wurde in einen Unfall verwickelt und hat sehr viel Blut verloren
-Bei einer OP ist es zu einem größeren Blutverlust gekommen, als angenommen wurde
-Die roten Blutkörperchen eines Hundes erfüllen ihren Dienst nicht mehr

Die Liste könnte wirklich ins Unendliche weitergeführt werden.
Das Problem der Tiermedizin: Es gibt viel zu wenig Spender und es besteht keine Möglichkeit, eine künstliche Alternative zu natürlichem Spenderblut einzusetzen.



Die Aufnahmekriterien:

Natürlich, wie auch beim Menschen, sind nicht alle Hunde zum Spenden geeignet. Sie müssen gewisse Kriterien erfüllen, um registriert werden zu dürfen. Diese wären:
-Dein Hund sollte mindestens 20 kg wiegen
-Dein Hund sollte zwischen 2 und 10 Jahre alt sein
-Dein Hund sollte keine schlimmen Grunderkrankungen haben, die übertragen werden könnten

Erfüllt Dein Hund diese Kriterien, wird er in das Blutspende-Register mit aufgenommen.
Eine kleine Blutprobe wird hier von Nöten sein, um eventuelle Bluterkrankungen auszuschließen und die Charakteristik des Blutes zu bestimmen.



So läuft die Spende ab:

Falls Dein Tierarzt das nötige Equipment besitzt, kannst Du die Spende auch gerne in seiner Praxis durchführen lassen.
Ist dies nicht der Fall, kannst Du ihn um eventuelle Kontaktdaten bitten.

Um Blut zu spenden, wird Deinem Hund an einer sehr kleinen Stelle, am Hals, geschoren. Dort erfolgt dann die Blutabnahme, welche in der Regel 30 Minuten dauert und bis zu 500ml Blut ergibt.

Danach braucht Dein Hund etwas Wasser und Futter zur Stärkung und für etwa eine halbe Stunde seine Ruhe, um seinen Kreislauf zu stabilisieren.


Quelle: www.hund.info.de

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 1 Kommentare

Lupine 3
07.10.2016 09:55 Uhr
Die Aufnahmekriterien für Hunde-Blutspender lässt sich erweitern, variiert u. a. bei Kliniken, die eine Blutspendedatei führen, dieses Jahr wurden wir gleich 2x näher damit konfrontiert, hier ein Auszug einer Tierklinik http://www.tierklinik-betzdorf.de/index.php/therapie-diagnostik/therapie/bluttransfusions-spenderkartei zu deren Auswahlkriterien, wobei aus meiner Sicht 2 der dort genannten Punkte nicht automatisch zum Ausschluss führen müssten:

"Ihr Hund sollte gewisse Voraussetzungen erfüllen:
zwischen 1 und 10 Jahren alt sein
ein Körpergewicht von mindestens 25kg haben
keine Auslandsaufenthalte gehabt haben
regelmäßig geimpft und entwurmt sein
einen freundlichen Charakter haben
selber nie eine Blutkonserve erhalten haben
Hündin: darf nicht trächtig gewesen sein"

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