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Mobbing unter Hunden

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Eintrag vom 07.09.2016

Mobbing ist nicht nur ein großes Thema bei uns Menschen.
Auch bei Hunden gibt es dieses Verhalten, und das gar nicht mal so selten wie man denkt!


Wie auch beim Menschen gibt es hier zwei verschiedene Charaktere: Den „Gemobbten“ und den „Mobber“.

Prinzipiell könnte jeder Hund ein potentielles Mobbingopfer sein, doch am häufigsten sind es Hunde mit einem ängstlichen und schüchternen Auftreten oder einer körperlichen Behinderung.
Sie bieten eine perfekte Angriffsfläche und sind für den „Mobber“ sehr leicht zu unterdrücken.

Auch wenn Dein Hund neu in einer bereits bestehenden Hundegruppe ist, kann es passieren, dass er dort seinen Platz nicht auf Anhieb findet und somit zum Außenseiter wird.



Mobbing erkennen

Ganz wichtig: Nicht jede Rangelei, auch wenn es Mal etwas grober zugeht, ist gleich Mobbing.

Erst wenn Du bemerkst, dass die Hunde sich nicht spielerisch miteinander beschäftigen oder Dein Hund immer nur gejagt wird, ohne auch nur einmal zurück zu jagen (Dein Hund nimmt immer nur die Rolle des Untergeordneten ein), könnte Mobbing vorliegen.

Weitere Indizien für Mobbing wären eine extrem unterwürfige Haltung, ein eingezogener Schwanz oder dass Dein Hund immer wieder versucht Schutz bei Dir zu suchen.
Hier muss nun eingegriffen werden, denn die Hunde können diese Situation nicht alleine klären!



Mobbing bekämpfen

Spreche Den Halter des „mobbenden“ Hundes an und erkläre ihm die Situation. Am besten sollte er seinen Hund zu sich rufen und ihn erst einmal beruhigen.

Wenn nötig sollte der Hund eine Weile nur an der Leine geführt werden.

Du solltest Deinem Hund nun Sicherheit und Geborgenheit geben.
Wenn all das nicht hilft, solltest Du über einen Wechsel der Hundegruppe nachdenken. Denn lieber Du holst Deinen Hund früh genug aus dieser Situation heraus, als dass er sein Leben lang traumatisiert ist.




Quelle: www.hund.info.de

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 11 Kommentare

openwater
15.09.2016 14:55 Uhr
Zumindest bei Rüden sind die gemobbten Tiere in einer Gruppe zu 90% kastriert.
Wer also verhindern will, dass sein Rüde zum Mobbing Opfer wird, der lässt die Hoden dort wo sie hingehören.

Bei weiblichen Tieren ist es meist umgekehrt. Durch den Wegfall des Östrogens als Gegenhormon steigt die Wirkung des körpereigenen Testosterons an, was sich meist in gesteigerter Territorialer Aggression zeigt. Das vormals friedliche Tier wird zum Mobber.

Fazit: Finger weg vom Skalpell, der TA ist reich genug. Wer Probleme mit seinem Hund hat, sollte an seinem eigenen Verhalten herum schnitzen und nicht an seinem Hund.
tilic
15.09.2016 21:09 Uhr
An Openwater: So was dummes hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen. Es gibt viele Hunde, die ihre "Hoden dort haben wo sie hingehören" und trotzdem gemobbt werden. Genauso gibt es viele Hunde, die kastriert sind und die Mobber sind (alles auf Rüden bezogen). Genauso ist es absoluter Quatsch, was du über kastrierte bzw. unkastrierte Hündinnen erzählst. Eine Kastration ist dann sinnvoll, wenn der Hund unter sein hormongesteuertes Handeln leidet. Dies ist z. B. der Fall, wenn ein Rüde sich mit fast jedem anderen Rüden anlegt und nicht mehr "Hund" sein kann im Sinne von spielen etc. weil er viel zu beschäftigt damit ist der Größte und Tollste zu sein, um es mal plump auszudrücken. Eine Kastration bei einer Hündin ist dann sinnvoll, wenn sie z. B. häufig und/oder heftige Läufigkeiten hat oder (fast) immer eine Scheinschwangerschaft erleidet.

Hunde die gemobbt werden haben einfach ein unsicheres oder ängstliches Verhalten anderen Hunden gegenüber oder lassen sich zuviel gefallen. Das hat rein gar nichts mit Kastration zu tun.

Also, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal gepflegt den Mund halten. Es gibt nämlich leider Gottes so doofe Menschen, die alles glauben, was sie im Internet lesen. Dass das nur eine subjektive Meinung von jemand "Allwissenden" ist, gerät dabei leider in Vergessenheit. Genau wegen solchen Kommentaren durchleben HundebesitzerInnen lieber eine schlimme und vor allem unnötige Zeit mit dem Hund, anstatt sich selbst UND BESONDERS dem Hund den Gefallen zu tun.
bsager
16.09.2016 07:13 Uhr
Welch freche Antwort von tilic. Sind ALLE anderen Menschen denn dumm?
Für dumm halte ich die Schwarzweißseherei, die immer nur eine Seite für richtig hält. Prinzipiell ist es bei gesunden Hunden sicher richtig, nicht zu kastrieren. Sollte ein vernünftiger Grund (dazu gehört sicher nicht eine erwünschte Verhaltensänderung) vorliegen, ist nicht auszuschließen, dass in Ausnahmefällen eine Kastration dem Hund helfen kann. Aber die oft erhebliche Nebenwirkungen bei einer Kastration sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Schlimm finde ich, den gemobbten Hunden die Schuld am Mobbing zuzuschieben (tilic "Hunde die gemobbt werden haben einfach ein unsicheres oder ängstliches Verhalten anderen Hunden gegenüber oder lassen sich zuviel gefallen. Das hat rein gar nichts mit Kastration zu tun.". Es sieht so aus, als habe tilic einen kastrierten, agressiven Mobber (hoffentlich) an der Leine!
Matterhorn
23.03.2017 12:20 Uhr
Zu tilic. Sie sind ein ungehobelter Mensch. Beleidigen Sie nich andere Menschen im Chaz.
mmoetzing
23.03.2017 14:22 Uhr
Meine Schwiegermutter hat leider einen mittelgroßen, unkastrierten Rüden der immer und immer wieder gemoppt wird. Soviel zum Thema Kastration oder nicht.
Er kam mit knapp 5 Jahren aus dem Tierschutz zu uns, war wahnsinnig ängstlich und wir dachten das gibt sich schon noch. Er ist super lieb mit Kindern, Katzen und Hündinnen, vor größeren Rüden hat er Angst und verteidigt sich gleich indem er bellt. Kommt der andere Rüde auf ihn zu versteckt er sich hinter dem Frauchen.
Wir sind vor ein paar Jahren, ohne Vorwarnung von einem großen, auch unkastrierten Rüden regelrecht überfallen worden. Er kam auf uns zugeschossen, riss mich um und packte unseren gleich. Er hat ihn geschüttelt, es ging um Leben und Tod ...
Eine gefühlte Ewigkeit später kam sein Besitzer, auch ihm war es nicht möglich seinen Hund unter Kontrolle zu bekommen, das wünsche ich keinem.
Wir sind gleich zum TA mit unserem, der schickte uns sofort in die Klinik und sie konnten sein Leben retten, er war sehr schwer verletzt. Der andere hatte ihm die ganze Muskulatur am Rücken abgerissen, es musste aufgeschnitten und Stück für Stück wieder dran genäht werden.
Ich habe erst am nächsten Morgen bemerkt, dass mein Zeh gebrochen war so stand ich unter Adrenalin an dem Tag.
Seither hat er einen Knax weg und spielen konnte er noch nie mit anderen, er äußert seine Freude indem er fiept und mit der Rute wedelt, wenn andere Tiere in der Nähe sind, wer weiß. was er durch gemacht hat bevor er zu uns kam.
Man kann nicht alle über einen Kamm scheeren und das mit dem Kastrieren ist einfach weit her geholt.
mklat
23.03.2017 14:42 Uhr
Auch mein Hund (Labrador-Rüde, unkastriert und selbstbewusst/sicher, jedoch vielleicht zu sehr freundliches Wesen ) wurde ich einer Hundegruppe gemobbt. Die Gruppe bestehend fast allesamt aus Rüden: einer mit Kastrationschip, der andere unsicherer unkastrierter nicht erzogener Rüde, der allen aus Unsicherheit beweisen mußte, dass er doch "soo sicher wär" und jedes Mal noch Bestätigung von seinem Herrchen bekam: "Gut gekämpft, Bello!"...ohne Kommentar...) bestand schon länger, wir sind dazu gestossen und sobald beide der erwähnten dabei waren entstand immer wieder die Situation, dass meiner zwischen den Beiden gejagt und schließlich zum Fall gebracht wurde, wobei der eine auch am Nacken packte und somit Jagdsequenzen vorführte. Meiner hat nur beschwichtigt und sich nie gewährt(aber Angst hatte er nie gezeigt). Das passierte immer und immer wieder, nur er war Gejagte, das interessierte keinen außer mir.
Ich habe es direkt erkannt, die anderen Hundehalter darauf angesprochen, die jedoch keine Einsicht zeigten, im Gegenteil: da kam die Rede vom "Splittern", oh weh! Nur meiner war IMMER in der Mitte und gesplittert hat er nicht.
Schließlich haben wir Hundetrainerin unseres Vetrauens dazu geholt, um ihre Meinung zu hören, sie bestätigte den Mobbing. Da mir Wohl meines Hundes wichtiger war als Zugehörigkeit zu dieser Gruppe und keiner bereit war, ihre Hunde zu erziehen (zurückrufen, Mobbing beenden und den Mobber an die Leine zu nehmen), habe ich der Gruppe adieu gesagt und jetzt ist es viel entspannter mit Hunden (nicht immer, aber dann nur kurz und man geht eben eigenen Weges), die man zufällig im Feld trifft.
Man hat Verantwortung für den eigenen Hund und keineswegs sollte man den Mobbing dulden, aber erstmal muß man es als Solches erkennen (was die allerwenigsten tun und wollen, es sei denn der eigene Hund ist betroffen). Sehr schade.
Im Nachhinein hätte ich viel früher schon der Gruppe fern bleiben sollen. Mein Hund hat zwar keine bleibenden Schäden bekommen (immer noch tolles freundliches Wesen und mit jedem verträglich), aber traurig ist es allemal, dass die meisten Hundehalter so ahnungslos und nicht bereit sind, den Tatsachen ins Auge zu schauen("sie spielen doch nur"!). Von wegen! Wenn der eigene Hund immer der gejagte ist und nie andersrum ist, dann ist es Mobbing und Zeit für eine Erkenntnis und daraus Schlüsse zu ziehen. Gruß
masches
23.03.2017 15:01 Uhr
Mal abgesehen davon, das die anfängliche Wortwahl von TILIC m. E. nicht ganz richtig war, und sicherlich auch nicht so gemeint war, aber das was ich bei OPENWATER las ruft bei mir auch kopfschütteln hervor. Es ist meiner Meinung nach bei den Tieren, wie bei den Menschen. Es hängt nicht alles vom Geschlecht ab, sondern auch von den Hormonen, Genen, dem Umfeld, in dem der GEMOBBTE und MOBBENDE aufwächst, wobei ich wirklich das Umfeld als prägensten Teil vermute. Ich bin grundsätzlich für eine Kastration, sofern es dem Hund und dem Umfeld guttut. Männliche sind nunmal in der Regel 'aggressiver' gegenüber 'Mitstreitern', sprich anderen Rüden... Ist doch oftmals in der Menschenwelt ähnlich. Ich habe in meinem Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, das die Rüden, die kastriert wurden durchweg ihre Verhaltensweise geändert haben, soll heissen, das sie umgänglicher und freidvoller geworden sind und das gilt sowohl für die, die anderen Rüden gegenüber grundsätzlich aggressiv auftraten , wie auch denen, die halt einfach nur aufdringlich waren... Die Tiere kamen teilweise aus Zuchten und auch aus dem Tierschutz....
@mmoetzing: sehr viele Hunbde aus dem Tierschutz, sind Hunde, die ängstlich sind... das liegt zum einen daran, das sie schlechte Erfahrungen mit Menschen machten, aber auch mit ihresgleichen. Die 'starken' Hunde kommen sehr selten in den Tierschutz, das sie ... tja... zu clever, bzw. gerissener sind, um sich fangen zu lassen. Diese 'mobben' dann eben auch oft die anderen Hunde, die im besten Fall in den Ttierschutz kommen. Mir zerreist es jedesmal das Herz, wenn ich die bedauernswerte Geschöpfe so manchesmal sehe und freue mich , wenn es dann Menschen gibt, die sich ein solches Tier holen. Oftmals wissen die Menschen nicht um ihre Aufgabe, sich ein solches gemobbte Tier geholt zu haben... freue mich, aber , wenn beide glücklich sind.... Mit eurem tut es mir leid, das er jetzt noch ängstlicher wurde, was ich verstehen kann... Vllt solltet ihr probieren, sofern die Möglichkeit besteht, ihn mit einem Jungtier zusammenzubringen... natürlich zunächst an der Leine.... manchmla kann daraus ein supertolle Freundschaft werden und euer Hund auch wieder Freude hat und vor allem Vertrauen und einen Spielkameraden gewinnt... Ich wünsche es euch !!!
@Matterhorn: Ich glaube OPENWATER kann sich alleine verteidigen, wenn er es denne für notwendig hält.... Ich beschwere mich doch auch nicht über mangelnde Rechtsschreibung mancher Menschen.... In diesem Sinne : Happy Dog.... ähhhh day
masches
23.03.2017 15:26 Uhr
@mklat.... vollkommen richtig.... Als ich mit meiner 'Kleinen' anfing, musste ich auch eine Menge lernen und mache es heute noch.... Ich sauge Informationen auf und denke darüber nach und versuche Dinge nachzuempfinden.... Meiner Meinung nach machen es sich viel zu viele Leute viel zu wenig Gedanken über andere Lebewesen und deren Verhaltensweisen... Ich habe nun schon sehr viele Jahre Hunde und lerne trotzdem immer wieder neue Verhaltensweisen kennen... und an vielen Dingen ist der Mensch schuld, weil er eben ganz anders denkt, als ein Tier... und viele Dinge nicht erkennt.... Schön, das Du es mit Deinem noch rechtzeitig geschafft hast und verhältnismäßig gut aus der Sache rauskamst ... Ich besitze jetzt mittlerweile 3 Jack-Russel-Mix und einen Shiba Inu ... und wer letztere Rasse KENNT, weiss, das der sehr, sehr eigenwillig ist und die Erziehung schon mehr als eine Herausforderung darstellt... es ist eben ein URHUND und sehr dominant von Natur aus, trotzdem kann man ihn was die Sozialisierung betrifft 'hinbiegen'.... nur muss man wirklich immer 'am Ball' bleiben... was man auch bei den anderen Hunden tun sollte... sie werden es einem danken... Liebe zum Tier und ein gewisses Maß von führung ist unerlässlich.... und mit Führung meine ich nicht Gewalt.... Bei mir läiuft ALLES über Leckerlis UND bestimmenden Ton, sofern es nötig ist... Und es klappt.... ich habe es früher auch mal mit 'nur Liebe' probiert... klappte nur bedingt... Hunde wollen eine Führung haben und fühlen sich erst dann auch geborgen...
jheimrath
01.04.2017 12:01 Uhr
Hallo masches, wenn Sie sich über die Rechtschreibung anderer beschweren, sollten Sie diese beherrschen !!
Liebe Grüße aus Köln
ihaupt
10.08.2017 20:50 Uhr
Hallo!
Ich finde es sehr schade , dass hier über vorige Kommentare geschimpft . Es geht hier weder um Rechtschreibung noch um richtige Ausdrucksweise. Es geht doch um mobbende und gemobbte Fellnasen.
Es sollte dieses Forum doch eher dazu genutzt werden praktische und nützliche Tips zu geben, anstatt sich zu beschimpfen. Damit ist niemanden geholfen und am aller wenigstens den gemobbten oder mobbenden Tieren.
Eigentlich sollte es ein Miteinander geben, Verständnis zeigen, wenn man z. b . einen Hund sieht der sich ängstlich verhält, oder Schutz beim Besitzer sucht . Den Hund nicht auch noch unnötig unter Stress zu setzten und so nah wie möglich an ihn heran gehen. Sondern schon frühzeitig den Hund aus der Situation nehmen. Aber wenn ich sehe wie hier schon der Umgang unter den Besitzern ist, lässt mich das zweifeln ob man ein gutes Handeln im Sinne von den Hunden hinbekommt. Denn sie sind hier die Hauptpersonen und nicht wir Menschen.
Ich möchte niemanden angreifen, sondern nur einen Denkanstoß geben worum es hier geht.
Liebe Grüße und eine schöne Zeit mit euren Fellnasen.
Iris H.
lupode
10.08.2017 22:13 Uhr
am Besten lernen junge Hunde Selbst Bewusstsein, indem sie von älteren erfahrenen Hunden integiert werden. Das geht einfacher und schneller wie man denckt und "Moppen" ist dann ein Fremdwort. Mache das fast jeden Tag, wenn ich mit 1-4 Hunden unterwegs bin, oft bekannte und befreundete Hunde treffen und jeden Monat gibt es 1-2 neue Hunde, die viel lernen wollen und Mords Spaß haben.
Lustig ist dann wenn die 2 extrem grossen Hunde dabei sind ein echter Jagdhund. Plötzlich wollen alle Blödsinn machen, die nächste Badestelle finden, und die neuen jungen Hunde, lernen extrem schnell, wo der Größen Unterchied darunter Bernadiner, Berner Sennenhund manchmal extrem ist. Hat Nichts mit Größe zutun. Die bekommen alle schnell Selbst Bewusstein. Und wenn ein Hund moppt, dann gehen die einfach, weil man genügend Freunde hat.

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