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Eifersucht unter Hunden

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Eintrag vom 27.09.2016

Eifersucht unter Tieren ist kein seltener Fall.
Gerade wenn mehrere Hunde in einem Haushalt leben, kommt es oft zu Reibereien.

Doch worauf sind die Hunde überhaupt eifersüchtig?

Prinzipiell auf alles, was der Andere hat.
Egal ob Futter, Spielzeug, die Aufmerksamkeit des Halters, den Schlafplatz, … Alles könnte der Auslöser sein.

Da Hunde Rudeltiere sind, muss zudem eine Rangordnung festgelegt werden. Das geht nun mal nicht ohne einen Revierkampf.

Ein großes Problem ist: Wir Menschen mischen uns viel zu oft ein!

Ein Fallbeispiel:
Der Rangniedrigere wird gerade vom Halter gestreichelt, doch wird vom Ranghöheren verdrängt. Hier mischt man sich doch gerne ein, oder?
Das sollte man aber nicht! Der Rangniedrigere wird es später nämlich zu spüren bekommen.
Außerdem wird der Rangordnungskampf noch einmal vollzogen, bei dem der Rangniedrigere natürlich erneut verlieren wird.

Fazit: Ein Einmischen in die Streitereien ist nur selten sinnvoll.
Hunde sind Rudeltiere, das heißt, dass einer der Anführer sein muss. Nach dieser Hierarchieentscheidung werden sich die Reibereien auch in Grenzen halten.
Nur in seltenen Fällen sollte eingegriffen werden, wenn z.B. einer der Hunde verletzt werden könnte.



Quelle: www.einfachtierisch.de

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 4 Kommentare

CEEYEET
10.12.2016 16:35 Uhr
Das kann ich kann ich nur bestätigen.Vor acht Jahren hatten wir ein kleines Rudel (3Boxer) .Zwei Hündinnen und einen Rüden.Die große war damals3, als die beiden Welpchen dazukamen.Ich hatte mir die große auf einem Polenmarkt gekauft.Muß aber dazu sagen,daß wir da wirklich Glück hatten.Laut dem Verkäufer war der Hund geimpft und entwurmt.Wir sind am nächsten Tag sofort zum Tierarzt gegagen ,weil der kleinen die Hakenwürmer schon aus dem po rauskrochen.Das hat ihr das Leben gerettet.Diese Hündin war zwei mal im Jahr Scheintragend und so habe ich ihr dieWelpchen untergeschoben.Bis auf die Grundausbildung auf dem Hundeplatz habe ich mich da um die Erziehung der Hunde nicht kümmern müssen.Das hat die Älteste erledigt .Auch habe ich nie erlebt,das unsere Hunde sich ernsthaft angegiftet hätten .Ich war das Rudeloberhaupt danach kam die Älteste ,dann die zweite Hündin und ganz zum Schluß kam erst der Rüde.Man muß die Tiere beobachten und wird ,wenn man sich an die Rangordnung hält ,keine Probleme haben. Ich muß aber gestehen,daß ich auch reichlich Lehrgeld bezahlen mußte.
info95
21.04.2017 19:59 Uhr
Sorry, aber diesen Ausführungen kann ich nicht folgen. Befindlichkeiten, wie Eifersucht, gibt es bei Tieren so nicht. Was wir als Eifersucht interpretieren ist ein Triebverhalten des Hundes. Natürlich sind wir, als ranghöchstes "Rudelmitglied", interessant für Hunde. Über unsere Körpersprache liest der Hunde unsere Befindlichkeit und reagiert danach. Hunde reagieren fast immer und agieren nicht, dafür fehlt es an entsprechender Intelligenz. Wie ein Hund in entsprechenden Situationen reagiert ist abhängig von Erlebten und Erlernten. Er hat lediglich verknüpft und reagiert entsprechend des ererbten Verhaltens oder dem, was der Mensch ihm beigebracht hat. Wenn ein Mensch laut schreiend, einen Stock schwingend auf einen Hund zu rennt, wird dieser in aller Regel, die Flucht antreten. Ausgebildete (Schutz)Hunde reagieren mit dem erlernten Abwehrverhalten. Ein wesensschwacher Hund wird sich viel eher bedroht fühlen und zubeißen (Angstbeißer), als ein dominanter, starker Hund (rechtslagige Hunde). Wir züchten seit vielen Jahren Riesenschnauzer als Kör- und Leistungszucht und legen Wert auf wesensstarke Hunde mit ausgeprägtem Triebverhalten. Damit besitzen fast alle Hunde unterschiedlich ausgeprägtes Dominanzverhalten. Rangkämpfe werden schon ab der 4. Woche ausgetragen und gipfeln in teilweise blutigen Auseinandersetzungen. Das ist vollkommen normal, wird aber bei unserer Anwesenheit ab einem bestimmten Level unterbunden. Tun wir das nicht, sind Tierarztbesuche vorprogrammiert. Bei Hündinnen sind Rangkämpfe von einem ganz anderen Triebverhalten geprägt. Hier geht es um Fortpflanzung und Arterhaltung. Wir haben über mehrere Generationen Nachzucht und Mutter bzw. Geschwister zusammen gehalten. Bis zum Tag X und dieser kommt bestimmt und wird sehr blutig. Bei Hündinnen meist, wenn eine in der Hitze ist. Wenn hier nicht eingegriffen wird und das geht nur mit mind. 2 Erwachsenen, bleibt eine Hündin auf der Strecke. Bei solchen Tieren also widersinnig. Ein Rudelverhalten, wie bei Wölfen, ist bei domestizierten Hunde gar nicht möglich und wie man weiß, sind diese oftmals sehr blutig und enden mit dem Tod eines Tieres.
Natürlich lassen sich manche Hunde ohne Probleme zusammen halten und diese klären auch eine Rangordnung ab. Hab ich eine starke Führerpersönlichkeit als Rudelführer (Mensch) kann dieser auch entsprechend einwirken. Aber bei unseren Hunden geht es leider nicht, trotz aller Kenntnis und Erfahrung. Nur eins habe ich noch nicht erlebt, bei aller bestehenden Bindung zu einem Hund, Eifersucht. Viel Erfolg beim Leben für und mit unserem guten Freund, dem Hund.
DerIndianer
22.04.2017 10:06 Uhr
Ich stimme da >info95< im Großen und Ganzem zu. Selber habe ich Huskys,kann auch nur aus dieser Sicht etwas dazu sagen/schreiben. Nachweislich wird bei Huskys schon kurz nach der Geburt klar,wer welchen Rang bezieht,sowas geht aber auch nur wenn man in seiner Zucht beobachtet,natürlich auch in langzeit Phasen. Für mich sind die Beiden Huskys,die ich noch führe,Mutter und Sohn, zu den anderen 4 Geschwistern haben die Beiden auch regelmäßigen Kontakt,die Geschwister unter sich haben trotz der Distanz ein gewisses Rudelverhalten,was aber bei jedem Treffen,ausgefochten wird. Einmischen tue ich mich auch nur wenn es Ernsthaft wird,Fremdhunde haben in so einer Gruppe keinerlei Rechte,egal welcher Rangordnung sie angehören. Beispiel: Sie fahren ein Gespann von mehreren Huskys,der Leithund (Leader) hat die wichtigste Position,muß aber in dem Fall NICHT der Rudelführer sein. Würde sich jetzt ein Fremdhund diesem Gespann nähern,wäre eine Katastrophe vorprogrammiert. Als Zugführer haben sie keinerlei Chance dieses zu unterbinden,der Leader fühlt sich in seiner Rolle verpflichtet das Gespann zu leiten und keinerlei Störung zuzulassen,würde er den Fremdhund angreifen,stürzen sich alle anderen sofort mit auf den Fremdhund. Gleich nach diesem Desaster suchen die Hunde ihren Chef auf und holen sich die "Belohnung" für Rudel-zusammengehörigkeit ab. Bei den Hunden gibt es Triebverhalten und von Menschen anerzogenes Verhalten,Eifersucht ist ein menschliches Wort und wenn wir bei menschlichen Wörtern bleiben wollen,so würde ich es als,Neid bezeichnen. Da wiederum würde ich auch sagen das wir Menschen da schon einiges entgegen bringen können,hat man Wohnungshunde,kann man vieles bei den Nasen erreichen,es würde auch kein Platz-Futter-Spielzeugneid geben,in einer Zwingerhaltung ist das schon ein ganz anderes Kaliber,da ist das Lernen untereinander auf anderen Niveau.
Goodwn
29.04.2017 14:39 Uhr
Eifersucht ist Ressourcenverteigung. Und die kommt immer, wenn man sich ihrer nicht sicher ist. Auch Herrchen und Frauchen und der jederzeitige Zugang zu ihnen sind Ressourcen. Das Wort Rudelstruktur ist nicht mehr als eine ziemlich nebulöse Vorstellung, die wir davon haben. Inzwischen ist klar, dass es keine dominanten Hunde gibt, sondern nur dominantes Verhalten in den jeweiligen Situationen, d.h. aus den verschiedensten Gründen.
Das Wichtigste ist, bei Rangeleien genau hinzuschauen, welcher Hund gelassen und welcher unsicher ist und Führung braucht. Und dann auch als Mensch ihm die Führung zu geben. Der Hund, der an Herrchens Knie dem Drängler den Platz frei macht, kann durchaus der selbstsicher-gelassene = ranghöhere Hund (der, an dem sich unsicherere orientieren) sein, so etwa "Okay, lass ich halt den Idioten zu Mama." Ob ein Hund unsicher oder gelassen zurücktritt, kann man an seiner Körpersprache erkennen.

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