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Das Cushing-Syndrom beim Hund

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Eintrag vom 03.11.2016

Was ist es?

Das Cushing-Syndrom - auch Hyperadrenokortizismus genannt - ist eine recht häufig vorkommende Hormonerkrankung, die nicht nur bei Hunden, sondern auch beim Menschen auftreten kann.

Hunderassen wie Pudel, Terrier, Dackel, Beagle und Boxer sind statistisch gesehen anfälliger für diese Krankheit als andere Rassen. Außerdem sind die erkrankten Hunde typischerweise schon im fortgeschrittenen Alter und weiblich. Natürlich gibt es hierbei auch Ausnahmen.


Symptome:

-Vermehrte Futter und Wasseraufnahme, darauf folgt häufiger Harndrang
-Ein starker Hängebauch mit vergleichsweise schmalen Gliedmaßen. Hier spricht man von der sogenannten „Stammfettsucht“
-Haarausfall, oftmals am Bauch, Flanken und Ohren. Dieser kann jedoch auch am gesamten Körper stattfinden
-Das Fell wird dünner und stumpfer
-Die Haut des Hundes wird dünner und die darunterliegenden Gefäße scheinen durch
-Bei Rüden ist eine Verkleinerung der Hoden festzustellen, bei Hündinnen bleibt die Läufigkeit aus
-Es können gräulich-weiße Kalzium-Einlagerungen in der Haut zu sehen sein
-Der Hund wirkt insgesamt schwächer, da sich die Muskeln zurückbilden



Ursachen:

Auslöser für das Cushing-Syndrom sind „endogene“ oder „exogene“ Ursachen.

Bei „endogenen“ Ursachen produziert der Hundekörper zu viel Kortisol.
Zu 80 bis 85% hängt dies im Zusammenhang mit einem Tumor. Diese Tumore (meist gutartig) sitzen in der Hirnanhangdrüse und sorgen für die übermäßigen Kortisolproduktion.

Ein Nebennierentumor ist zwar auch ein möglicher Auslöser, aber mit gerade einmal 15-20%, nicht so
wahrscheinlich wie der Hirnanhangdrüsentumor.


Bei einer „exogenen“ Ursache wurde der Hund womöglich, aufgrund einer entzündlichen oder allergischen Erkrankung, zu lange und mit zu viel Kortison behandelt.



Die Diagnose?

Bei einem Verdacht auf das Cushing-Syndrom nimmt der Tierarzt eine Blut- und Urinuntersuchung vor. Zudem wird ein Hormon-Simulationstest angesetzt, der Aufschluss über die Krankheit gibt.
Mit einem Ultraschall oder einer Magnet-Resonanz-Tomografie können dem Tierarzt noch zusätzliche Bilder vorgelegt werden.



Die Behandlung:

Die Behandlung richtet sich natürlich nach den Ursachen der Erkrankung. In der Regel verordnet der Tierarzt Medikamente, die die Kortisolausschüttung vermindern.

Außerdem müssen regelmäßig die Blutwerte des Hundes kontrolliert werden.



Die Prognose:

Die Prognose ist abhängig vom Tumor, sprich ob ein gut- oder bösartiger Tumor vorliegt.

Die meisten Hunde können mit einer engen Zusammenarbeit mit dem Tierarzt noch mehrere Jahre erfolgreich behandelt werden. Wird ein Hund jedoch nicht behandelt, sieht es für die Lebensqualität und Lebenserwartung des Hundes sehr schlecht aus.


Quelle: www.tiermedizinportal.de

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