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Tierschutz ist auch Menschenschutz

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Eintrag vom 30.09.2016

Das Gut Aiderbichl hat sich seit seiner Gründung durch Michael Aufhauser im Jahre 2001 zum größten Gnadenhof Europas entwickelt. Viele tausend Tiere konnten in den vergangenen Jahren von diesem Einsatz profitieren. Aber die Arbeit geht noch viel weiter: Sie möchten auch Wissen und Werte vermitteln, Menschen zum Nach- oder sogar Umdenken bewegen.
Die Tiere, die auf das Gut Aiderbichl kommen, haben meist schreckliche Erlebnisse hinter sich. Sie sind gebrochen, traumatisiert und ohne Hoffnung - vom Leben erwarten sie sich nichts mehr. Das Ziel ist es dann, diesen Tieren ihre Würde zurück zu geben. Mit bester tierärztlicher Versorgung, Zuwendung, Pflege und Geduld erreichen sie dies.
Aber Tierschutz ist gleichermaßen auch Menschenschutz, denn im Umgang mit Schwächeren, wie den Tieren, spiegelt sich auch unser Verhalten mit- und untereinander wieder.
Auf den besuchbaren Gütern von gut Aiderbichl möchten sie an die Vielfalt der Schöpfung erinnern, und dazu gehören nun einmal alle: die Menschen, die Natur und die Tiere. Auch, oder gerade besonders dann, wenn sie mit Handicaps leben.
So wie die ca. 4-jährige Schäfer-Mix-Hündin Frieda aus Ägypten. Wer die liebe, dreibeinige Hündin erblickt, kann nur erahnen, welch tragisches Schicksal sie erlebt hat. Ihr Besitzer hatte die junge Hündin an den Hinterbeinen festgebunden und kopfüber aufgehängt! In Todesangst versuchte Frieda ihre Fesseln zu lösen, doch trotz aller Anstrengungen gelang es ihr nicht, sich zu befreien.
Sie wollte doch nur leben!
Aus Verzweiflung und vor Schmerz biss sich die Hündin schließlich selbst das Hinterbein an. Schwerst verletzt wurde Frieda von einer Tierfreundin vor Ort gefunden und zu einem Tierarzt gebracht. Für das rechte Hinterbein gab es keine Rettung mehr - es musste an der Hüfte amputiert werden. Aber wenigstens konnte so Friedas Leben gerettet werden.
Die Tierfreundin versorgte die ängstliche Hündin liebevoll, ließ sie regelmäßig tierärztlich behandeln, bis ihre Wunden verheilt waren - zumindest die körperlichen. Um ihr seelisches Trauma zu verarbeiten, brauchte Frieda einen guten Platz.
Als Frieda über die notwendigen Ausreisepapiere verfügte, wurde alles organisiert, damit die Hündin im Juli vergangenen Jahres die Reise in ein neues Leben antreten konnte. Frieda fand ihr Glück bei einer tierlieben Aiderbichlerin in München. Hier bekam sie das, was sie vermutlich noch nie erlebt hatte: Zuwendung und Liebe.


Gut Aiderbichl hilft in Not geratenen Hunden und Katzen im In- und Ausland.

Das Tierleid geht oft mit der wirtschaftlichen Verschlechterung eines Landes einher. Die Menschen sind mit sich selbst überfordert, dass sie oft auf Tiere keine Rücksicht mehr nehmen können. Tierschutz und Hilfe für Tiere kennen keine Grenzen. Tierleid ist nich an einen Standort gebunden. Die Aiderbichler Einstellung ist, dort zu helfen, wo Tiere in Not sind. Die Hilfe kommt gleichermaßen Tieren im Inland, als auch im Ausland zugute.


Mit dem neuen Streuner-Projekt...
... unterstützen sie Tierfreunde vor Ort im Süden und Osten Europas, die sich um die heimatlosen Katzen und Hunde kümmern und sie versorgen. In einigen Fällen erfahren sie von Hunden und Katzen, die in Lebensgefahr sind oder dringend eine optimale ärztliche Versorgung benötigen. Wenn sie der Überzeugung sind, dass einem Tier nur durch die Aufnahme auf Gut Aiderbichl geholfen werden kann, nehmen sie es auch auf.


Um das Streuner-Projekt langfristig fortführen zu können, benötigen sie Ihre Hilfe! Mit nur 5,- € im Monat erteilen Sie ihnen den Auftrag, in Ihrem Namen hinzusehen und den Ärmsten der Armen zu helfen!

Gut Aiderbichl Stiftung Deutschland
DE92701207008041102867
OBKLDEMX
Spende für Streuner in Not


Bitte helfen Sie!
Stichworte: hundeleben, tierschutz

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 4 Kommentare

trixi11
04.10.2016 20:49 Uhr
Momentan ist Aufhauser in ein Verfahren verwickelt, es geht dabei um eine Menge Geld, die er sich erschlichen haben soll.
Er soll auch nicht alle Gelder für deren Bestimmung eingesetzt haben.
Man muss abwarten, was aus diesem Verfahren wird....
Bonobande
05.10.2016 10:03 Uhr
Ich kann das eigentlich gar nicht so richtig glauben. Wir sind dieses Jahr in Deggendorf auf Gut Aiderbichl gewesen und da hat man uns erstens berichtet, dass der Herr Aufhauser schwer erkrankt ist und vielleicht nicht mehr gesund werden wird. Die Leitung der einzelnen Güter ist in andere Hände in seinem Auftrag übergegangen. Ich habe nicht den Eindruck, dass dort gemauschelt wird, denn auch wir haben eine Patenschaft für zwei Hunde übernommen und wenn uns das nicht seriös vorgekommen wäre, dann hätten wir das auch nicht gemacht.
Ich denke mal, erzählt wird immer viel, und was da wahres dran ist, weiß keiner.
Ich bin jedenfalls der Meinung, wenn jemand sein gesamtes privates Vermögen dazu einsetzt, den Tieren die keine Lobby haben zu helfen, der sollte nicht noch durch den Dreck gezogen werden. Keiner hat ihn dazu gezwungen, seine Millionen für die Tiere zur Verfügung zu stellen, und wenn wirklich mal etwas für ihn abgefallen ist, dann sehe ich das auch nicht so verwerflich.
trixi11
06.10.2016 18:26 Uhr
Google hilf dir weiter
https://www.startpage.com/do/dsearch?query=aufhauser+proze%C3%9F&cat=web&pl=opensearch&language=deutsch
Bonobande
07.10.2016 14:30 Uhr
Habe mir alles einmal durchgelesen, aber ich muss sagen, irgendwo sind immer faule Äpfel drin. Keiner kann die Hand für seinen Nachbarn ins Feuer legen, aber das das Wohl der Tiere immer noch im Vordergrund steht, das steht außer Frage und das ist für mich eigentlich das Wichtigste. Irgendwoher muss das Geld ja kommen, wenn die Reichen nicht spenden. Dann müssen wir Hartz IV Empfänger eben mit kleinen Beiträgen (15,- € monatlich) unseren Beitrag dazu leisten.

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