Aufbau Abt. A Fährtenarbeit für VPG und FH
zu Bijous BlogübersichtEintrag vom 31.05.2008


Hallo,
ich möchte Euch gern mein Hobby etwas näher bringen und vielleicht versuchen einige Vorurteile den VPG Sport betreffend aus der Welt zu räumen. Hierzu werde ich von Zeit zu Zeit einen Block einstellen, in dem Ihr etwas über den Aufbau der einzelnen Sparten im VPG Bereich erfahren könnt. Natürlich gibt es viele Ausbildungsmethoden und viele Wege führen bekanntlich auch nach Rom. Hier kann ich nur einen kleinen Einblick in meinen persönlichen Ausbildungsweg geben und meine eigenen Erfahrungen mit einfließen lassen, aber ich hoffe trotzdem das es den ein oder anderen interessiert. Für Kritik und Fragen habe ich immer ein offenes Ohr, also lasst hören wenn Euch was nicht gefällt oder Ihr was nicht versteht. Ich gehe auch keiner Diskussion aus dem Weg. Ich möchte zeigen, dass wir im VPG Bereich keine Killermaschinen herstellen, sondern viel Wert auf den immer kontrollierbaren, gut erzogenen Hund legen der mit Freude und voller Arbeitseifer mit uns gemeinsam als Teampartner diese Sportart betreibt.
Und nun zur ersten Übungsstunde unseres Welpen.
Abteilung A (Fährtenarbeit)
Grundlegendes :
Durch das Legen der Fährte entsteht eine Veränderung der Bodenflora- und Fauna, welche sich von der sonstigen Bodenbeschaffenheit abhebt. Da der Hund ein Nasentier ist, ist er in der Lage, diese feinen Veränderungen, zu erkennen und der Spur zu folgen. Demnach folgt der Hund der Veränderung der Molekularstruktur des Bodens bzw. der Luft und wenn möglich dem Individualgeruch des Fährtenlegers.
Im Idealfall beginne ich die Fährtenarbeit mit dem Welpen im Alter von etwa 10 bis 12 Wochen. Die ersten Fährten lege ich gern in einer Wiese, da der Hund hier nur wenig Möglichkeit zu einer Sichtfährte hat und von Anfang an seine Nase einsetzen muss. Natürlich sollte das Gras nicht zu hoch sein. Ich binde den Welpen in Sichtweite an und entferne mich um den Abgang zu treten. Hierzu wird ein kleines Dreieck ausgetreten, dessen spitz zu laufendes Ende in eine nachfolgende kurze Gerade führt. Damit der Welpe auch einen Anreiz hat meiner Spur zu folgen verteile ich auf dem Abgang einige Futterbrocken. Das Futtermittel sollte natürlich vom Hund gerne angenommen werden und sich farblich nicht zu sehr vom Boden absetzen (Hundewurst).
Danach trete ich eine Gerade von etwa 5 bis 6 m und lege in jeden Fußabdruck ein weiteres Leckerchen. Der Hund sollte seinen Kopf beim Verfolgen dieser Fährte in Pendelbewegungen von rechts nach links bewegen und ständig eine Bestätigung finden. Am Ende der Spur lege ich schon in der ersten Übungseinheit einen Gegenstand, der zunächst einmal nur positiv belegt werden soll (dazu später mehr).
Unmittelbar nach dem legen der Fährte binde ich unseren kleinen Freund los und gehe mit ihm gemeinsam zum Fährtenabgang der durch ein Schild gekennzeichnet wurde. Die meisten Hunde haben bis hier her alles mit Spannung verfolgt und sich vielleicht auch ein bisschen aufgeregt, weil sie nicht näher heran konnten und wollen nun auf jeden Fall nachsehen, was der Hundeführer dort versteckt hat. Am Abgang zeige ich dem Welpen das ausgelegte Futter gebe Kommando SUCH und halte ihn solange dort fest bis er alle Leckerchen gefunden hat. Anschließend zeige ich ihm den nächsten Futterbrocken im nachfolgenden ersten Tritt der Fährte.
Findet der Hund etwas, wird er von mir auch mit lobenden Worten in seinem Tun bekräftigt. Das Lob sollte hierbei aber nicht zu überschwänglich ausfallen .Fährtenarbeit sollte von Ruhe und Konzentration geprägt sein, ansonsten wird ein triebstarker Hund leicht zu fahrig und schnell.
Hat der Welpe das Futter gefressen zeige ich ihm den nächsten Schritt usw.
Wie schon gesagt, der Welpe sollte in den ersten Übungseinheiten lernen seinen Kopf in einer Pendelbewegung von einer Seite zur anderen in jeden Schritt des Hundeführers zu legen um dort seine Bestätigung auf zu sammeln. Der Kritiker wird sagen, dieses Verhalten hat noch nichts mit der eigentlichen Fährtenarbeit zu tun, der Hund sucht nicht er sammelt nur Leckerchen auf. Das ist auch zum Teil richtig. Ich setze hier auf die Macht der Gewohnheit. Ich möchte einen Hund haben der auch in der späteren Ausbildung ruhig und beständig sucht. Des Weiteren soll er bemüht sein jeden Fußabdruck des Fährtenlegers ab zu wittern. Er soll nicht rennen, nicht stöbern und er darf sich in keinem Fall ablenken lassen. Das Futter wird erst sehr viel später ganz langsam reduziert bzw. teilweise abgebaut. Auch der VPG 3 Hund bekommt auf Übungsfährten bei mir immer mal wieder ganz viel Futter und auf der nächsten Geraden dafür vielleicht überhaupt keines. Das Ergebnis ist ein ruhiger und langsam arbeitender Hund, mit einer hohen Erwartungshaltung, der später auch keinen Winkel überläuft. Im Übrigen nimmt der Hund bei diesem Training sehr wohl auch den Bodengeruch war und orientiert sich beim weiteren Aufbau daran.
Hat unser Welpe jeden Schritt unserer kleinen Fährte abgesucht und leergefressen kommt er schließlich beim ausgelegten Gegenstand an. Nimmt er ihn war, lege ich sofort Futter aus meiner Tasche darauf und lobe jetzt ausgiebig und heftig, wenn der Hund auf den Clicker konditioniert wurde kommt er hier natürlich auch zum Einsatz. Das Futter ist am Gegenstand ein anderes als auf der restlichen Fährte (vielleicht Käse oder Leberwurst aus einem Döschen). Der Gegenstand soll etwas ganz tolles sein, verweisen braucht der Hund ihn zunächst nicht (dazu später mehr), er soll sich nur freuen, dass er dieses komische Ding gefunden hat. Die Arbeit ist hier jetzt beendet und der Hund hat seine Sache toll gemacht, nun darf er auch springen und ein nachfolgendes Spiel mit seinem HF genießen.
Ein positiver Abschluss der Übungsfährte ist hierbei sehr wichtig. Nach diesem Schema verfahre ich einige Wochen und baue sämtliche Körperhilfen langsam Schritt für Schritt ab. Erst wenn der Hund wirklich verlässlich und ohne meine Hilfe den Kopf in jeden Tritt des Fährtenlegers legt und alle Futterbrocken aufnimmt beginne ich langsam mit der Reduktion des Triebmittels (Futter).
Hierzu werde ich dann zu einem späteren Zeitpunkt mehr berichten.
Liebe Grüße
Dagmar Bijou +Banzai
ich möchte Euch gern mein Hobby etwas näher bringen und vielleicht versuchen einige Vorurteile den VPG Sport betreffend aus der Welt zu räumen. Hierzu werde ich von Zeit zu Zeit einen Block einstellen, in dem Ihr etwas über den Aufbau der einzelnen Sparten im VPG Bereich erfahren könnt. Natürlich gibt es viele Ausbildungsmethoden und viele Wege führen bekanntlich auch nach Rom. Hier kann ich nur einen kleinen Einblick in meinen persönlichen Ausbildungsweg geben und meine eigenen Erfahrungen mit einfließen lassen, aber ich hoffe trotzdem das es den ein oder anderen interessiert. Für Kritik und Fragen habe ich immer ein offenes Ohr, also lasst hören wenn Euch was nicht gefällt oder Ihr was nicht versteht. Ich gehe auch keiner Diskussion aus dem Weg. Ich möchte zeigen, dass wir im VPG Bereich keine Killermaschinen herstellen, sondern viel Wert auf den immer kontrollierbaren, gut erzogenen Hund legen der mit Freude und voller Arbeitseifer mit uns gemeinsam als Teampartner diese Sportart betreibt.
Und nun zur ersten Übungsstunde unseres Welpen.
Abteilung A (Fährtenarbeit)
Grundlegendes :
Durch das Legen der Fährte entsteht eine Veränderung der Bodenflora- und Fauna, welche sich von der sonstigen Bodenbeschaffenheit abhebt. Da der Hund ein Nasentier ist, ist er in der Lage, diese feinen Veränderungen, zu erkennen und der Spur zu folgen. Demnach folgt der Hund der Veränderung der Molekularstruktur des Bodens bzw. der Luft und wenn möglich dem Individualgeruch des Fährtenlegers.
Im Idealfall beginne ich die Fährtenarbeit mit dem Welpen im Alter von etwa 10 bis 12 Wochen. Die ersten Fährten lege ich gern in einer Wiese, da der Hund hier nur wenig Möglichkeit zu einer Sichtfährte hat und von Anfang an seine Nase einsetzen muss. Natürlich sollte das Gras nicht zu hoch sein. Ich binde den Welpen in Sichtweite an und entferne mich um den Abgang zu treten. Hierzu wird ein kleines Dreieck ausgetreten, dessen spitz zu laufendes Ende in eine nachfolgende kurze Gerade führt. Damit der Welpe auch einen Anreiz hat meiner Spur zu folgen verteile ich auf dem Abgang einige Futterbrocken. Das Futtermittel sollte natürlich vom Hund gerne angenommen werden und sich farblich nicht zu sehr vom Boden absetzen (Hundewurst).
Danach trete ich eine Gerade von etwa 5 bis 6 m und lege in jeden Fußabdruck ein weiteres Leckerchen. Der Hund sollte seinen Kopf beim Verfolgen dieser Fährte in Pendelbewegungen von rechts nach links bewegen und ständig eine Bestätigung finden. Am Ende der Spur lege ich schon in der ersten Übungseinheit einen Gegenstand, der zunächst einmal nur positiv belegt werden soll (dazu später mehr).
Unmittelbar nach dem legen der Fährte binde ich unseren kleinen Freund los und gehe mit ihm gemeinsam zum Fährtenabgang der durch ein Schild gekennzeichnet wurde. Die meisten Hunde haben bis hier her alles mit Spannung verfolgt und sich vielleicht auch ein bisschen aufgeregt, weil sie nicht näher heran konnten und wollen nun auf jeden Fall nachsehen, was der Hundeführer dort versteckt hat. Am Abgang zeige ich dem Welpen das ausgelegte Futter gebe Kommando SUCH und halte ihn solange dort fest bis er alle Leckerchen gefunden hat. Anschließend zeige ich ihm den nächsten Futterbrocken im nachfolgenden ersten Tritt der Fährte.
Findet der Hund etwas, wird er von mir auch mit lobenden Worten in seinem Tun bekräftigt. Das Lob sollte hierbei aber nicht zu überschwänglich ausfallen .Fährtenarbeit sollte von Ruhe und Konzentration geprägt sein, ansonsten wird ein triebstarker Hund leicht zu fahrig und schnell.
Hat der Welpe das Futter gefressen zeige ich ihm den nächsten Schritt usw.
Wie schon gesagt, der Welpe sollte in den ersten Übungseinheiten lernen seinen Kopf in einer Pendelbewegung von einer Seite zur anderen in jeden Schritt des Hundeführers zu legen um dort seine Bestätigung auf zu sammeln. Der Kritiker wird sagen, dieses Verhalten hat noch nichts mit der eigentlichen Fährtenarbeit zu tun, der Hund sucht nicht er sammelt nur Leckerchen auf. Das ist auch zum Teil richtig. Ich setze hier auf die Macht der Gewohnheit. Ich möchte einen Hund haben der auch in der späteren Ausbildung ruhig und beständig sucht. Des Weiteren soll er bemüht sein jeden Fußabdruck des Fährtenlegers ab zu wittern. Er soll nicht rennen, nicht stöbern und er darf sich in keinem Fall ablenken lassen. Das Futter wird erst sehr viel später ganz langsam reduziert bzw. teilweise abgebaut. Auch der VPG 3 Hund bekommt auf Übungsfährten bei mir immer mal wieder ganz viel Futter und auf der nächsten Geraden dafür vielleicht überhaupt keines. Das Ergebnis ist ein ruhiger und langsam arbeitender Hund, mit einer hohen Erwartungshaltung, der später auch keinen Winkel überläuft. Im Übrigen nimmt der Hund bei diesem Training sehr wohl auch den Bodengeruch war und orientiert sich beim weiteren Aufbau daran.
Hat unser Welpe jeden Schritt unserer kleinen Fährte abgesucht und leergefressen kommt er schließlich beim ausgelegten Gegenstand an. Nimmt er ihn war, lege ich sofort Futter aus meiner Tasche darauf und lobe jetzt ausgiebig und heftig, wenn der Hund auf den Clicker konditioniert wurde kommt er hier natürlich auch zum Einsatz. Das Futter ist am Gegenstand ein anderes als auf der restlichen Fährte (vielleicht Käse oder Leberwurst aus einem Döschen). Der Gegenstand soll etwas ganz tolles sein, verweisen braucht der Hund ihn zunächst nicht (dazu später mehr), er soll sich nur freuen, dass er dieses komische Ding gefunden hat. Die Arbeit ist hier jetzt beendet und der Hund hat seine Sache toll gemacht, nun darf er auch springen und ein nachfolgendes Spiel mit seinem HF genießen.
Ein positiver Abschluss der Übungsfährte ist hierbei sehr wichtig. Nach diesem Schema verfahre ich einige Wochen und baue sämtliche Körperhilfen langsam Schritt für Schritt ab. Erst wenn der Hund wirklich verlässlich und ohne meine Hilfe den Kopf in jeden Tritt des Fährtenlegers legt und alle Futterbrocken aufnimmt beginne ich langsam mit der Reduktion des Triebmittels (Futter).
Hierzu werde ich dann zu einem späteren Zeitpunkt mehr berichten.
Liebe Grüße
Dagmar Bijou +Banzai
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Hallo Dagmar,
ist dieses Training auch für einen Hund geeignet der bereits 6 Jahre alt ist. Habe einen Jagdhund-Mischling aus dem Tierheim, der starken Jagdtrieb hat. Vielleicht könnte ich ihn durch so ein Training besser konditionieren.
Bin gespannt auf Deine Antwort.
Viele Grüße Gabi
ist dieses Training auch für einen Hund geeignet der bereits 6 Jahre alt ist. Habe einen Jagdhund-Mischling aus dem Tierheim, der starken Jagdtrieb hat. Vielleicht könnte ich ihn durch so ein Training besser konditionieren.
Bin gespannt auf Deine Antwort.
Viele Grüße Gabi
Gast
11.06.2008 18:40 Uhr


Hallo Dagmar, guter Artikel, danke!
Traudi
Traudi


Hallo Traudi,
Fährtentraining kann man sicherlich mit jedem Hund machen und auch in jedem Alter anfangen, es ist sicher auch immer eine sinnvolle Beschäftigung, aber ich glaube nicht das es den Jagdtrieb mindert. Ein Jagdhund ist nun mal ein Jagdhund und wird immer Spaß an der Beschäftigung haben , für die er genetisch veranlagt ist. Dennoch bin ich sicher es wäre toll für Dich und den Hund einen Hundeverein in Deiner Nähe auf zu suchen. Kopftraining ist immer wichtig, für jeden Hund und Du würdest vielleicht dort lernen die Triebe des Hundes in die richtigen Bahnen zu lenken. Vielleicht hat er dann auch nícht mehr so viele Flausen im Kopf. Beim unerwünschten jagen hilft meines Erachtens nur eins , Druck und zwar direkt beim weglaufen auf keinen Fall wenn der Hund zurückkommt!
Lieben Gruß Dagmar
Fährtentraining kann man sicherlich mit jedem Hund machen und auch in jedem Alter anfangen, es ist sicher auch immer eine sinnvolle Beschäftigung, aber ich glaube nicht das es den Jagdtrieb mindert. Ein Jagdhund ist nun mal ein Jagdhund und wird immer Spaß an der Beschäftigung haben , für die er genetisch veranlagt ist. Dennoch bin ich sicher es wäre toll für Dich und den Hund einen Hundeverein in Deiner Nähe auf zu suchen. Kopftraining ist immer wichtig, für jeden Hund und Du würdest vielleicht dort lernen die Triebe des Hundes in die richtigen Bahnen zu lenken. Vielleicht hat er dann auch nícht mehr so viele Flausen im Kopf. Beim unerwünschten jagen hilft meines Erachtens nur eins , Druck und zwar direkt beim weglaufen auf keinen Fall wenn der Hund zurückkommt!
Lieben Gruß Dagmar


Hallo Bijou,
ich bin auch der Meinung das Fährtensuchen für Hunde eine sinnvolle Aufgabe darstellt. Bei Deiner Methode habe ich aber einige Bedenken. Nicht böse sein, ich will nur einige konstruktive Abmerkungen machen:
Wenn Du Futter auf dem Bodem verteilst, wird Dein Hund sicherlich der Fährte folgen. Allerdings heimst Du Dir ein paar unerwünschte Nebenwirkungen ein:
Der Hund lernt, dass so Manches was da am Boden rumliegt lecker ist und es fressen darf! ( Das könnte schlimmsten Falls auch tote Tiere oder giftige Dinge sein)
Er kann sich sein Futter selbst besorgen, ganz ohne Frauchen.
Versuch das ganze mit einem alten Schuh. Binde eine Schnur dran und zieh ihn hinter Dir her. Notfalls mach ihn nass, dann ist die Spur deutlicher.
Was noch fehlt bei Deiner Übung ist, der fest definierte Abschluß. Der sollte immer der Ausgangspunkt sein. Wenn der Hund z.B. den Schuh gefunden hat läuft man mit ihm FREUDIG zum Ausgangspunkt (dein Dreiseck) zurück und erst dann tauscht man/den Schuh oder Dummy gegen ein Lecherchen.
Der Hund sollte lernen, dass er nach erfolgreicher Suche (solltest Du einmal nicht hinterherkommen) zurück kommt. Wenn er einen größeren Gegenstand findet, soll er zurück kommen und es quasi melden. Tauschen deswegen, dass er das was er findet nicht frisst!
Liebe Grüße und nicht für ungut
Stefan
ich bin auch der Meinung das Fährtensuchen für Hunde eine sinnvolle Aufgabe darstellt. Bei Deiner Methode habe ich aber einige Bedenken. Nicht böse sein, ich will nur einige konstruktive Abmerkungen machen:
Wenn Du Futter auf dem Bodem verteilst, wird Dein Hund sicherlich der Fährte folgen. Allerdings heimst Du Dir ein paar unerwünschte Nebenwirkungen ein:
Der Hund lernt, dass so Manches was da am Boden rumliegt lecker ist und es fressen darf! ( Das könnte schlimmsten Falls auch tote Tiere oder giftige Dinge sein)
Er kann sich sein Futter selbst besorgen, ganz ohne Frauchen.
Versuch das ganze mit einem alten Schuh. Binde eine Schnur dran und zieh ihn hinter Dir her. Notfalls mach ihn nass, dann ist die Spur deutlicher.
Was noch fehlt bei Deiner Übung ist, der fest definierte Abschluß. Der sollte immer der Ausgangspunkt sein. Wenn der Hund z.B. den Schuh gefunden hat läuft man mit ihm FREUDIG zum Ausgangspunkt (dein Dreiseck) zurück und erst dann tauscht man/den Schuh oder Dummy gegen ein Lecherchen.
Der Hund sollte lernen, dass er nach erfolgreicher Suche (solltest Du einmal nicht hinterherkommen) zurück kommt. Wenn er einen größeren Gegenstand findet, soll er zurück kommen und es quasi melden. Tauschen deswegen, dass er das was er findet nicht frisst!
Liebe Grüße und nicht für ungut
Stefan


Hallo Stefan,
das ist alles schön und gut, was Du da so schreibst, leider dient es nicht dem Aufbau der Fährtenarbeit im VPG Bereich. Was Du beschreibst ist eine Stöberarbeit, zum Zeitvertreib oder für jagdliche Zwecke sicher eine gute Sache, aber im VPG Bereich wird verlangt, dass der Hund möglichst jeden Fußtritt des Fährtenlegers abwittert und der Spur mit tiefer Nase korrekt und genau folgt. Das funktioniert mit Deiner Methode leider nicht.
Macht aber nichts, meine Hunde können ganz gut unterscheiden, ob wir fährten gehen oder ob wir gerade Freizeit haben und spazieren gehen. Sie wissen ganz genau, dass sie keinen Unrat vom Boden auflesen dürfen. Der Abgang ist immer gekennzeichnet mit einem Fährtenschild und mit dem Kommando Such gehts zur Arbeit, da darf man dann die ausgelegten Leckerchen natürlich auch aufsammeln
Das klappt eigendlich ganz gut.
LG Dagmar
das ist alles schön und gut, was Du da so schreibst, leider dient es nicht dem Aufbau der Fährtenarbeit im VPG Bereich. Was Du beschreibst ist eine Stöberarbeit, zum Zeitvertreib oder für jagdliche Zwecke sicher eine gute Sache, aber im VPG Bereich wird verlangt, dass der Hund möglichst jeden Fußtritt des Fährtenlegers abwittert und der Spur mit tiefer Nase korrekt und genau folgt. Das funktioniert mit Deiner Methode leider nicht.
Macht aber nichts, meine Hunde können ganz gut unterscheiden, ob wir fährten gehen oder ob wir gerade Freizeit haben und spazieren gehen. Sie wissen ganz genau, dass sie keinen Unrat vom Boden auflesen dürfen. Der Abgang ist immer gekennzeichnet mit einem Fährtenschild und mit dem Kommando Such gehts zur Arbeit, da darf man dann die ausgelegten Leckerchen natürlich auch aufsammeln
Das klappt eigendlich ganz gut.
LG Dagmar
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Daumen hoch- gut geschrieben!
Lieben Gruß Tina