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Schneefressen beim Hund – unbedenklich oder schädlich?

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Eintrag vom 02.12.2014

Wenn Schnee gefallen ist und er die Erde mit seiner weißen Decke bedeckt, dann freuen sich nicht nur viele Menschen darüber. Auch unseren Hunden macht das Herumtollem im Schnee Spaß. Vor allem junge Hunde sprühen bei ihm vor Lebensfreude. Neugierig toben Sie in der weißen Pracht und sehen es als ungefährliches Spielgerät.

Doch wie ungefährlich ist es wirklich?

Wie es sich für Hunde beim Spielen gehört, wird am Schnee mal geleckt, hineingebissen oder beim ausgelassenen Spiel werden unbewusst ein paar Bissen heruntergeschluckt. Manche Hunde sehen den Schnee sogar als wahren Leckerbissen und schlagen sich wortwörtlich den Bauch voll. Wer möchte ihnen das verübeln? Da gibt es doch kaum ein Kind, das nicht sehr gerne Eis lutschen mag. Doch wie bei Kindern, kann zu viel des Guten, auch bei unseren Vierbeinern zu bösen Magenschmerzen führen. Dabei reagieren Hunde ganz unterschiedlich auf die Schneeaufnahme.

Während den einen Hunden der Schnee nichts ausmacht, zeigen andere sehr schnell Symptome der sogenannten „Schneegastritis“. Hierbei handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut, die durch die Kälte oder verunreinigtem Schnee verursacht werden und einige Tagen anhalten kann.

Was sind die Symptome?

Rebelliert der Magen, erbrechen viele Hunde recht schnell. Das ist zunächst einmal nicht schlimm, sondern verhindert weitere Komplikationen. Dennoch sollte auf folgende Symptome geachtet werden:

-Würgen und weiteres Erbrechen
-Husten
-Fieber
-Durchfall
-Speicheln
-Gurgeln im Magen und oder Darm
-Angespannte Bauchdecke, aufgekrümmter Rücken

Was kann ich tun?

Oft hilft schon die bewährte Magen-Darm-Diät mit gekochten Reis, Hüttenkäse und etwas Hühnerfleisch. Erbricht der Hund mehrfach, hilft eine lauwarme Fleischbrühe aus einem Suppenwürfel, um die verlorene Flüssigkeitsmenge und Salze auszugleichen. Sollte der Hund jedoch auch die Suppe unmittelbar erbrechen (innerhalb ca. 1 Stunde) so sollten Sie auf jeden Fall Ihren Tierarzt aufsuchen. Achten Sie außerdem darauf, das Trinkwasser möglichst auf Zimmertemperatur zu halten und geben Sie Ihrem Hund nur Medikamente, die Ihnen Ihr Tierarzt ausdrücklich für diesen Fall gegeben hat.

Wie kann ich das Schneefressen verhindern?

Diese sogenannte „Schneegastritis“ ist kein Drama. Unnötiges Schneefressen, vor allem bei empfindlichen Hunden, sollte jedoch verhindert bzw. unterbunden werden. Vielleicht hilft schon ein entschlossenes „Pfui!“. Außerdem sollte der Hund nicht durch das Werfen von Schneebällen oder durch Fang- und Suchspiele dazu animiert werden.
Stichworte: schneefressen

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